1987-1993 Solotänzer am Stadttheater Gießen Workshopleiter Hessische Schultheatertage Choreografien für die r.g. & friends Tanzimprovisationen mit verschiedenen Jazzensembles u.a. auf der documenta 92 mit Freies Tanztheater Frankfurt
1993 - 2001 Solotänzer am Musiktheater Gelsenkirchen Gastspiele mit verschiedenen Soloprogrammen im gesamten Bundesgebiet ‚Durch Wachsen' sowie sechs weitere Gedichthefte erschienen bei der Edition Xylos ‚Netzwerk' - Reihe mit Inszenierungen eigener Stücke am Schillertheater NRW ‚Rolf Gildenast spricht spielt tanzt singt für SchülerInnen' - Theater in der Schule ‚Spielwerk' & ‚Kraftwerk' - Reihe mit eigenen Theaterstücken für Kinder bzw. Jugendliche am Schillertheater NRW Gelsenkirchener Theaterpreis 2001
seit 2001 freischaffender Tänzer und Theaterpädagoge, und als solcher
Nach der Vorstellung brauchen wir jemand, der uns vorbehaltlos etwas Gutes sagt. Michael Heltau
theatergildenast r.g. solo & friends
Auf den folgenden Seiten finden Sie
theatergildenast -Allgemeinpersönliches
Stück für Stück Schlag auf Schlag
Es war einmal - r.g. & friends
Heinz Stein - cv artis & Texte
Jürgen Schimanek - cv artis & Texte
[Porträts] [Allgemeines] [Stück für Stück] [Dank an...] [r.g. & friends damals] [Heinz Stein] [Jürgen Schimanek] [Texte] [Hans Kanty] [Uli Wewelsiep] [Günther Holtmann] [Melania Belfiore] [Ursula & Heinz-Albert Heindrichs] [Ingo Stanelle] [Jessica Burri] [Rolf Gildenast] [Pleiten, Pech etc.]
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21.02.1992 |
Gedichte wo man selten sieht |
Stadttheater Gießen |
Netzwerk |
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6.05.1992 |
Das große Lalula |
Sandfeldschule Gießen |
Spielwerk |
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26.04.1998 |
Das Kind das fiel |
Hinterhoftheater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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12.11.1998 |
Kinderseelenstücke |
Städtisches Museum Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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9.04.1999 |
Durch Wachsen |
Forum e.V. Wuppertal |
Netzwerk |
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30.09.1999 |
Zum Verrecken |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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12.11.1999 |
Der Mondfänger |
Schule für Sprachbehinderte Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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15.02.2000 |
Ich war Hagen |
Opernhaus Wuppertal |
Netzwerk |
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17.02.2000 |
Xylos & Petros |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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28.02.2000 |
Zum Verrecken |
Hauptschule Am Dahlbusch Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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16.03.2000 |
Aus dem Nichts |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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11.12.2000 |
In 10 Tänzen um die Welt |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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15.01.2001 |
Modern Mime |
Gesamtschule Buer-Mitte |
Kraftwerk |
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25.01.2001 |
Ich war Hagen |
Hauptschule Am Dahlbusch Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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23.05.2001 |
Viel Glück |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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6.12.2001 |
The Story of Dance |
Dietrich-Bonhoeffer-Haus Buer |
Kraftwerk |
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10.12.2001 |
Wer reitet so spät... |
Seniorenwohnheim Im Haunerfeld Gelsenkirchen |
Spätlese |
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20.12.2001 |
Götter, Gräber & Gewehre |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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3.02.2002 |
Wilde Träume - Zarte Träume |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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12.02.2002 |
Siegfried, der Drachentöter |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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7.03.2002 |
Nachmittag eines Strolchs |
Festspielhaus Recklinghausen |
Orchesterwerk |
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14.04.2002 |
Unterwegs im Haus |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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26.06.2002 |
Aus dem Nichts |
Chr.-Morgenstern-Schule Wuppertal |
Kraftwerk |
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8.12.2002 |
10 neue Tänze um die Welt |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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9.02.2003 |
Das große Fest der kleine Kriemhild |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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15.06.2003 |
Burning Soul |
Consol Theater Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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25.01.2004 |
Vormittag eines Strolchs |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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11.02.2004 |
Till Eulenspiegel |
Festspielhaus Recklinghausen |
Orchesterwerk |
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26.01.2004 |
Vormittag eines Strolchs |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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16.05.2004 |
Leonards Wunderland |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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28.05.2005 |
Gespräche meines Herzens |
Heilig Geist Neuss |
Orgelwerk |
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5.06.2005 |
Tänzer einer Ausstellung |
Kunststation Rheinelbe Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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30.10.2005 |
Der Au-Weihnachtsmann |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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16.11.2005 |
Faust - zwischen Wissen und Gewissen |
Musiktheater Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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21.5.2006 |
Schwanensee |
Musikheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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11.11.2006 |
Nizami - Die Geschichte von der unerfüllten Liebe |
Consol Theater Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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25.3.2007 |
Karneval der Tiere |
Musikheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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13.4.2008 |
Tgunat-die Legende vom Lachs |
Musikheater Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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18.6.2008 |
Gestatten, felix ! |
Musikheater Gelsenkirchen |
Kraftwerk |
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15.12.2008 |
Weihnacht 3008 |
Stadtbibliothek Gelsenkirchen |
Spielwerk |
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8.3.2009 |
Passionen - Entscheidende Schritte : Männer der Bibel |
Lukaskirche Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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22.3.2009 |
Passionen - Entscheidende Schritte : Frauen der Bibel |
Lukaskirche Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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29.3.2009 |
Passionen - Entscheidende Schritte : Der Kreuzweg |
St. Augustinus Gelsenkirchen |
Netzwerk |
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9.1.2010 |
Karneval der Orgel |
Ev. Gemeindehaus Bottrop |
Orgelwerk |
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Fußball is coming home |
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2.10.2010 |
Es ward einmal |
Musiktheater Gelsenkirchen |
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8.10.2010 |
Der Mann, der über Wasser ging |
Pauluskirche Dortmund |
Netzwerk |
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kein |
Ende in |
Sicht |
Alles fing am 26. März 19.. an, mein Geburtstag. Erst wollte ich Feuerwehrmann, Polizist oder Pilot werden. Dann Fussballspieler, am liebsten Torwart. Dann doch in die Fußstapfen meines Vaters treten und eine Kneipe aufmachen. Später waren Theologie, Verfahrenstechnik, Philosophie, Sozialarbeit oder Alte Sprachen abwechselnd Favoriten. Schließlich bin ich beim Ballett gelandet.
Aller Anfang ist schwer - damit ist nicht meine Partnerin gemeint. Nachdem Maurice Béjart (u.a.) mich nicht wollte/n, ging ich kleinere Brötchen backen am Stadttheater in Gießen.
Neben einigen Hauptrollen (Pulcinella, Perr Gynt, Terpsicurius cunigundegus, Naked Man With Knife) stellte ich mit KollegInnen unter r.g. & friends einiges choreografisch auf die Beine.
Story, Rocket in der Rap - Version für Jugendliche, als Hexe in La Sylphide oder als Gilga- mesch aus- toben. Und weil das alles noch nicht reichte, strickte ich zahlreiche 'Netzwerke', baute sie aus zu 'Spiel-' und 'Kraftwerken' ... und finde es spannend, das, was ich zu sagen habe, tanzend zu vermitteln.
Da der Tag leider nur 24 h hat, habe ich mich 2001 entschieden, mich ausschließlich dem theatergildenast zu widmen.
Ab 1992 durfte beim Ballett ski als Kashtei Erzengel Stiefschwester Riff in der
ich mich Schindow- Pegasus, Michael Cinderellas West Side
Sehen Sie nicht auf mich (Premiere : 14. April 1989 in der Zigarrenfabrik Gießen), Mal sehen, was dabei rauskommt (7. Mai 1990 im Ulenspiegel-Kleinkunst im Zentrum, Gießen) und Pump It Or Lump It (28. April 1991 am Stadttheater Gießen ) hießen die drei abendfüllende Programme choreografiert von Rolf Gildenast und getanzt von den 'Freunden' in verschiedenen Besetzungen, mit denen wir regelmäßig die Reise nach Marburg, Lich, Fulda, Hungen und zu diversen Spielorten innerhalb Gießens unternahmen.
Rolf Gildenast, Joanne Sawyer, Hugo Deane, Juliette Pearce, Qu Ping bildeten das Team '90

Hans-Jürgen Kanty cv artis
seit 1986 professionell als Schlagzeuger tätig
Theaterarbeit als Komponist und/oder Musiker und Schauspieler u.a. am Jugendtheater Dortmund, Schloßtheater Moers, WLT Castrop-Rauxel, Musiktheater Gelsenkirchen, Mimentheater Caprice Freiburg, Petöfi Theater Veszprem (Ungarn), Schauspielhaus Düsseldorf, Prinz-Regent-Theater Bochum, Markgrafentheater Erlangen
Musikprojekte u.a. auf der EXPO '92 in Sevilla mit LoftExil beim New Jazz Festival Moers ‚SangSchlag' - Soloprojekt im In- und Ausland Satie-Imrovisationsprojekt mit u.a. Wissel MODERN PERCUSSION QUINTETT / 5 KILO HERZ Gesprächskonzerte mit Rupert Seidel Licht- und Musikperformance ‚Rosenwald meets Kanty' SUPERNOVA-Orchester
offenbart mittels Körper, Stimme, Trommeln und Instrumenten einen Eindruck von musikalischen Grenzbereichen. Die Musik, komponiert und improvisiert, steht meist in einem übergeordne- ten erzählerischen Kontext und verbindet rhythmisch-perkussive und vokalistische Passagen mit freien Klangcollagen
Günther Holtmann cv artis
erster Kontakt zum Theater 1974 als Bühnenmusiker im Kinder- und Jugendtheater Dortmund ("Das hältste ja im Kopp nich aus", Grips-Theaterstück) Bühnenmusik für das Kindertheaterstück "Oma Stingel schwimmt im Geld" Hörspielmusik für den WDR
in den 70er und 80er Jahren über 1000 Konzerte und 6 LP's mit Cochise (Folk-Rock) CD-Produktionen und Engagements als Bühnen- Studio- und Tourneemusiker für Musicals, Radio und TV Auftritte unzählige Konzerte im In- und benachbartem Ausland mit verschiedenen Künstlern
Anfang der 90er Jahre Ausbildung zum Technik-Informatiker beim CDI in Dortmund Stellvertretender Tonabteilungsleiter am Westfälischen Landestheater Tonmeister am Musiktheater in Gelsenkirchen Beschallung für zwei Expo Projekte (zusammen mit Prof. Cindy Gates) und diverse Museumsausstellungen Dozent für Audiotechnik an verschiedenen Berufsbildenden Akademien Gitarrenlehrer in privaten Musikschulen sowie an der Jugendkunstschule in Unna.
Im Altiplano komme ich in ein abgelegenes Dorf, in dem groß und klein mit auffällig verformten Düllköppen rumrennt. Ich denke, wat is denn hier pas- siert, wo bin ich denn hier gelandet? Ein alter Indio klärt mich auf. Sofort nach der Geburt würden den Küttel- kes Kopfbinden angelegt, so daß sich der noch weiche Schädelknochen nach dem Wunsch der Eltern forme, bis er erhärtet sei. Allerdings passiere es, daß einige Kinder mißräten. Dann würde ihnen der Schädelknochen aufgemeißelt, so daß man gucken könne, wo dran es liege.
Das alles sei eine alte und ehrwürdige Inka-Tradition und diene dazu, daß jeder ein schöner, kluger und gehorsamer Mensch werde. Mann, bin ich da froh, bei den Westfalen geboren zu sein.
Geerdet : Erstes Vortanzen nach noch nicht mal zwei Jahren Ballett anno 1983 – nicht kleckern, gleich klotzen – auf zu Maurice Bejart nach Brüssel – "Sprich ihn ruhig an, er kann deutsch.", hatte mein Lehrer mir mit auf den Weg gegeben – vielleicht war ich derjenige, der am besten Deutsch sprach, aber das war auch bei Weitem das Einzige
Upps : Erstes Training in einer Hannoveraner Ballettschule anno 1986 : "Kommst du von drüben ?" – "Ja, bin ich denn in einem Auffanglager für geflohene DDR-Tänzer gelandet ?" – es stellte sich nach der Stunde heraus, dass das Opernhaus schräg gegenüber gemeint war
Einfühlsam : Wegen ziemlich großer Rückenschmerzen anno 1987 einen Orthopäden aufgesucht, der mir anschaulich an einem Skelett mein Problem erklärte – das Skelett stellte er mir lächelnd als 'Egon' vor – so heißt mein Vater ! (der zum Glück auch heute noch lebt) – geholfen hat seine Diagnose im Übrigen auch nicht, vielmehr sie war falsch
Doppelt genäht hält besser : Habe die Bühnenreifeprüfung von 1986 bis 1988 viermal abgelegt und zweieinhalb Mal be- standen – beim ersten Mal bescheinigte mir die Kommission in Frankfurt Talent, aber... ich konnte sie überzeugen, dass ich zur weiteren finanziellen Unterstützung diesen Leistungsnachweis brauchte ; sollte aber binnen eines Jahres wieder- kommen – dann war auch das ‚aber' abgearbeitet – die Hannoveraner Schule bestand ebenfalls auf einem Abschluss – bei der Prüfung hatte ich solche Rückenschmerzen (s. oben), dass ich abbrechen musste – ein Jahr später ‚hielten' die Knochen'
Hinter den Kulissen : Vor dem ersten Auftritt im Großen Haus in Gelsenkirchen anno 1992 - "Hey, Rolf was machst du da ?" – "Ich gehe noch mal meine Schritte durch." – "Aber warum denn vor dem Hintervorhang, die Zuschauer sitzen auf der anderen Seite." – "Ach so !"
Alle Wetter : Gastspiel an einem frühen Sonntagmorgen anno 1995 im bergischen Wetter an der Ruhr mit meinem eigentlich erfolgreichsten Soloprogramm 'Gedichte wo man selten sieht' – sehen wollten es vier Menschen, von denen zwei in der Pause gingen Weitere Anekdötchen
Einfühlsam, Teil 2 : Strahlend kam der Arzt nach der Knie-Operation anno 1996 auf mich zu – "Alles bestens verlau- fen." – "Toll !", strahlte ich zurück." Wann kann ich wieder tanzen ?" – "Also das sollten Sie natürlich sein lassen. Und dicker werden sollten Sie auch nicht." - an Letzteres habe ich mich gehalten...
Entzaubert : Als böse Hexe im Ballett 'La Sylpide' anno 1999 hatte ich außer einer wilden Perücke nur ein Suspenso- rium an, auf das eine extrem lange Schambehaarung genäht war - dumm, wenn im Eifer des Tanzgefechts am Boden da jemand drauftritt
Schon wieder entzaubert : Bei einem Schulauftritt 2001 mit 'Das große Fest der kleinen Kriemhild' : "Aber wenn ich dieses Schwert hier trage und keinen Rock anhabe, bin ich Siegfried, klar ?" - "Aber du bist doch Rolf Gildenast !" - "Ja, aber ich spiele Siegfried und stelle mir vor, ich bin der stärkste Mann der Welt." - "Bist du nicht ! Du bist nur Rolf Gilde- nast und außerdem ist mein Papa ist viel stärker als du."
Ansichtssache : Kommentar eines Fünfjährigen zu meinem Tanz des Sonnengesangs des Hl. Franziskus anno 2003 : "Na ja, er ist dreimal hingefallen. Immerhin ist er einmal im Handstand gelandet." - anscheinend lehrt man im Kindergar- ten noch nicht, dass es auch in der Choreografie das Stilmittel von Thema und Variation gibt
Dumm gelaufen, aber diesmal nicht für mich : Ich sollte anno 2004 für einen verletzten Tänzer einspringen, dann auch noch die Rolle eines zweiten Verletzten übernehmen, schließlich fielen alle vier Vorstellungen aus - unter gegenseitigen "Tut mir Leid !" wechselte also 'öffentliches' Geld den Besitzer
Zur Hälfte einer Aufführung des Orgel-Tanz-Psalmen Projekts 'Gespräche meines Herzens' fragte ein etwa 10-jähriger Junge : "Mama, welchen HERRN meint der eigentlich ?" Ob der Bravo-Rufer am Ende ein Zeitschriftenverkäufer war, wollte er zum Glück nicht wissen.
Kommentar zu einer 'Schwanensee'-Aufführung : "Das war gar kein richtiges Theaterstück ! Es fehlte die Pause." - Wieder was dazu gelernt.
Ein Feedback nach einem anderthalbtägigen Tanzworkshop : "Ich habe keine Ahnung vom Theater und es gibt sicher bessere Tänzer als Sie. Aber ich glaube, Sie gehören zu den ganz guten." - Tiefes Durchatmen. Weitere Anekdötchen
Wie ich eine zweite Frau bekam : Zu einer Aufführung von 'Schwanensee' mit meiner Tanzpartnerin Melania Belfiore meint ein kleiner Patient nachmittags im Gespräch mit meiner (ersten) Frau : "Heute morgen war auch eine Frau Gildenast bei uns in der Schule.
"Beim Auftritt in einem Kindergarten meinte ein 6-jähriger Junge : "Du bist verrückt !" - "Stimmt.", antwortete ich. "Und ich bekomme sogar Geld dafür." Wenigstens diesmal hatte ich das letzte Wort.
Fazit : Bisher ging's doch ganz gut. Also - weiter so.
auf dem seil
wenn beim tanz auf dem seil die menge gebannt den atem anhält und doch insgeheim dem möglichen absturz entgegenfiebert hat der zirkus des lebens einen seiner höhepunkte erreicht
Heinz Stein cv artis
1939 Einstieg in die Musikwelt mit der Blockflöte später Piano, Laute, Gitarre, Banjo, Hawaigitarre
1947 Mitwirkender am Theater des Westens in Gelsenkirchen
Ab 1960 Songtexte und eigene Kompositionen, aerodynamische Objekte und Reliefs, Holz-, Bronze-, Stein- und Keramikskulpturen Bronzeschmuck, Glasfenster, Stelen, Materialdrucke und über 1600 Holzschnitte große Ausstellungstätigkeit, Gedicht
Ab 1996 Intensivierung der schriftstellerischen Tätigkeit öffentliche Lesungen, Übersetzungen ins niederländische und Französische, Veröffentlichungen in Anthologien, Rundfunk und auf CD, 1997 Preis im Jandl-Lyrikwettbewerb
Ab 2001 Performance-Akteur in Xylos & Petros und Wer reitet so spät..., sowie Vormittag eines Strolchs und Leonards Wunderland, einem Stück zu seinen Gedichten für Kinder
Aphorismen
am anfang allen denkens steht der zweifel
gott schuf den menschen nach seinem bilde doch woher nahm er nur das hirn
eva hatte keine andere wahl adam auch nicht
die wahrheit ist grausam daran kann man sie erkennen
lieber eine spitze zunge als eine gespaltene
irgendwann wird auch das brett vor unserem kopf aus plastik sein
ich würde mir gedanken machen wenn die ideen ausblieben
der glaube kann berge versetzen der unglaube erforscht sie
wer zuletzt lacht hat als letzter begriffen
Mit der Zeit werden Mutti und ich ein ganz tolles Paar. Eines Tages bringt sie mir bei, wie man richtig heilige Messen auf ihrem Toilettenrtisch im Schlaf- zimmer zelebriert. Immer wenn ich mich in ihrem weißen Hochzeitskleid vom Altar um- drehe und mit weit ausgebrei- teten Armen Oremus singe, kniet sie nieder, und wir beten gemeinsam das Ave Maria, schon ganz auf lateinisch. Und jedesmal nach der heiligen Wandlung mit Himbeersaft frage ich sie sofort, ob der nun Christi Blut geworden sei. Ja, sagt sie. Dann bin ich ganz stolz auf mich, daß mir das schon als so kleiner Junge gelingt.
Die Südsee ist ein Meer. Aus dem eer wachsen Korallen. Aus den Korallen wachsen die Inseln. Aus den Inseln wach- sen die Palmen. Aus den Pal- men wächst der Himmel. Das alles ist die Südsee.
Links und rechts von J. Schimanek, Mitte von H. Stein
Jürgen Schimanek cv artis
wurde geboren in Münster
studierte nach dem Abitur Modedesign, Germanistik, Kompo- sition (bei B.-A. Zimmermann) und Malerei (bei K. O. Götz), fand später jedoch über Otto Jägersberg seinen Weg in die Literatur
arbeitete als Aufnahmeleiter, Regisseur und Redakteut bei der UFA und beim WDR
lebte fast 20 Jahre lebte in tropischen Ländern
ließ sich1988 in Gelsenkirchen nieder, wo er seine Fegefeuer Press gründete, in der zahlreiche seiner Gedichtobjekte erschienen
führt eigene Kompositionen und Performances auf und ist gern- gesehener Gast bei unkonventionellen Kunstausstellungen und Präsentationen überall in Deutschland
ist taz-NRW-Redakteur
kandidierte 1999 als OB-Kandidat und 2005 auch für den Bun- destag als unabhängiger Abgeordneter
In nicht alphabetischer, chronologischer oder Ranglisten-mäßiger Reihenfolge und ohne Gewähr auf Voll- ständigkeit möchte ich folgende Persönlichkeiten erwähnen, die mir geholfen haben, dahin zu kommen, all diese Seiten zu füllen :
Meine wichtigsten Lehrer Cornelia George, Slavek Muchka, Marion Vitzthum, Yener Durukan
Menschen in irgendeinem Amt, die mein Bafög bewilligten, bezahlt von allen Steuerzahlern
Menschen, die mir zu tanzen gab, denn das ist, was ein Tänzer will : William Anthony, Maurizio Wainrot , Joel Schnee, Marie-Luise Thiele, Bernd Schindowski
Reiner Schäfer-Rolffs, der die 'Kraftwerk'-Plakate entworfen hat und ohne dessen geduldiger Hilfe ich nie den langwierigsten Auftritt meines Lebens so weit, so gut Sie ihn vor sich sehen, gedeichselt hätte
Katrin Michels, die im wahrsten Sinne des Wortes für meine 'Spielwerk'-Plakate verantwortlich zeichnet
So ziemlich alle Mitarbeiter des Musiktheaters-im-Revier vom ehemaligen bis jetzigen Intendanten über... bis zu denen, die das inzwischen berühmte 'Rote Theaterzelt' realisierten oder mir 'einfach' nur ein Hundehaufenimitat bastelten
GMD Dr. Wildner und Roland Vesper von der Neuen Philharmonie Westfalen für eine wunderbare Kinderkonzert-Produktion ("Haben Sie schon mal ein ganzes Orchester im Rücken gehabt ? Dat is' n echten Kick." )
Menschen (genannt Sponsoren), die direktes finanzielles Engagement für bestimmte Vorhaben zeigen : Referat für Kultur Gelsenkirchen, Stiftung Kunst & Kultur NRW, Sparkasse Gelsenkirchen
Rainer Kleinschmidt und Professor Jadi von der Uni Dortmund, die mich - erfolgreich - auch ohne Doktortitel auf StudentInnen der Rehabilitationswissenschaften losließen
Mathias Schipper und seine physiotherapeutischen Koryphäen, die mich nicht nur nach meinen Knie-Operationen, sondern auch diversen anderen körperlichen 'Unpässlichkeiten' wieder dahin gebracht haben, wo ich gerne bin : Auf der Bühne
Die Stadtbibliothek und ihre Mitarbeiter, denn es gibt keines meiner Programme, für das ich nicht dort Wissen und Inspiration eingeholt habe
Uli Wewelsiep cv artis
seit 1975 Mitwirkung als Sänger und Saxophonist in zahlreichen Musikgruppen (u.a. Hubert Kah, Twist), verschiedenen Swing- und Jazzbigbands (u.a. RTL - Bigband, King of Swing Orchestra feat. Hazy Osterwald), Konzertprogramme mit Songs und Arien aus Gershwins Porgy and Bess, zusammen mit dem Pianisten Robert Boden (‚On Broadway') sowie umfangreiches Clubtouring mit dem Gitarristen Thomas Brill
diverse CD-Einspielungen mit eigenem Songmaterial (u.a. Live at Forum, After the Rainstorm) sowie dem Ballroom Orchestra und dem King of Swing Orchestra
von 1988 bis 1997 Dozententätigkeit an der „Hogeschool voor de Kunsten" in Arnhem (1993 Erteilung der Lehrerlaubnis an Hochschulen im Fach leichte Musik durch das niederländische Wissenschaftsministerium); seit 1994 Gesanglehrer auch an der Bergischen Musikschule - Wuppertal Leitung zahlreicher Workshops und Fortbildungen
ab 1992 verschiedene Hauptrollen in Musicalproduktionen in Deutschland und der Schweiz, u.a. in Jesus Christ Superstar (Jesus), Evita (Che Guevara, Perron), Gormenghast (Barquentine), Little Shop of Horrors (Audrey Zwo), Tanz der Vampire (Chagall; Regie: R. Polanski), The Fantasticks (El Gallo), Candide (Pangloss / Martin)
Mal sehen, was dabei rauskommt", wenn junge Ballett-Talente des Gießener Stadttheaters gemeinsam in einer Show mit dem weltberühmten Mikhail Baryshnikow auftreten... Um die Antwort zu finden, zog es am Mittwochabend zahlreigierige in das Kino Traumstern. Selbstverständlich unterschied sich die Anwesenheit der Künstler in einer Kleinigkeit:Während die ersten drei Tänzer sich experimentell und live auf der Bühne vor der Leinwand präsentierten, sprachBaryshnikow das letzte Wort auf eben dieser.
"Mal sehen, was dabei rauskommt", wenn Olga Wenze und Hugo Deane einen Pas de Deux zu den Freejazz-Klängen des DDR- Duos Schmidt-&Huke vollführen. Heraus kam eine eigenwillige Kombination von fließendem Tanz und pointierter Bewegung. Durch ein skurriles Tanzspiel regten die ausdruckskräftigen Akteure die Fantasie der Zuschauer an. Dabei wechselten Bilder, ehe dieser sich versah: Während die Tänzer eben noch ihre Körper einsetzten, um sie zum Medium, zur optischen Umsetzung des schillen Gitarrentons zu machen, gingen sie bald in eine pantomimische Parodie der Musiker über. Während Olga Wenze eben noch von ihrem Partner zu Boden getanzt wurde, damit er in männlicher Siegerpose auf ihrem Rücken stehen konnte, wurde sie gleich darauf zum Floß, auf dem er sich fortbewegte. Groteske Übertreibungen kitzelten etliche Lacher aus den angesteckten Zuschauern. Entspannung gab es erst wieder, als das Paar unter Tangoklängen zum Ende kam.
"Mal sehen, was dabei rauskommt", wenn Rolf Gildenast ein indisches Solo zu den meditativen Klängen Ravi Shankars tanzt. In einer zaghaft beginnenden, sich bis zum Explosiven steigernden Choreographie suchte der Tänzer eine "indisch anmutende Bewegungssprache zu finden". Man kann getrost sagen: Er fand sie und überzeugte durch pointierte Körperisolation und kontrastive Bewegungsformen, in denen sich Entwicklungen von der Nacht zum Tag, von der Dürre zum Regen oder von der Verzweiflung zum Aufatmen erzählen ließen.
"Mal sehen, was dabei rauskommt", wenn alle drei Akteure zum Schluß noch einmal zusammenkommen, um über den eigenwilligen Stil der ersten Stücke noch einen Schritt weiter zu gehen. "Ein Grab in den Lüften. Da liegt man nicht eng", so beschreibt der makabre Titel den Todesreigen in einem Konzentrationslager nach Paul Celans "Todesfuge". Um den eisigen Hauch von Verzweiflung und Agonie in den Zuschauerraum zu übermitteln, waren zunächst keine Klänge nötig. Sensible und doch kräftige Bewegungen, hervorragende Mimik - die Bilder sprachen für sich, bevor die schweren Klaviertöne Schostakowitschs einsetzten und die Tänzer dabei begleiteten, wie sie die Erlösung der Gequälten nachempfanden. Nach diesem experimentellen Teil kam abschließend zur Ernüchterung ein wenig Klassik auf die Leinwand. Die Ballettfilm-Schnulze "Giselle" mit dem genialen Baryshnikov bildete zu dem Gehabten einen kaum überbietbaren Kontrast. Die Kicherer unter den Zuschauern zeigten: wie vergänglich der Begriff von einer Ästhetik ist, die einst keine Götter neben sich dulden wollte. (Gießener Anzeiger vom 6.4.1990)
mehr über Günther Holtmann quasi 'Aus dem Nichts'
"Ich habe mich zeit meines Lebens als Künstler gefühlt. In dieser Arbeit des bildnerischen und schriftstellerischen Schaffens gehe ich voll auf." Noch mehr von und über Heinz Stein
Die Presse nennt ihn Eulenspiegel, Fischverkäufer, Nestbeschmutzer, Alleskönner, Dichter zwischen Genie und Wahnsinn, Pythonfänger, bekennenden Ruhrpottler, Low-Budget-Duchamps, Ketzer, ubiquitärer Ideenspucker, fideler Kleinunternehmer, Worthauer und...

Dr. Ursula Heindrichs cv
Germanistin; 1956 Dissertation 'Der Brunnen in der deutschen Dichtung' bis 1991 Studiendirektorin an einem Unesco-Gymnasium 1982-89 Vizepräsidentin, 1989-2001 Präsidentin und seit 2001 Ehrenpräsidentin der Europäischen Märchengesellschaft zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. sieben Buchbände der EMG 1992 Bürgerpreis Gelsenkirchen und Verdienstorden Nordrhein- Westfalen, 1998 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Heinz-Albert Heindrichs cv
seit1955 zunächst als Dirigent, Film- und Theaterkomponist im In- und Ausland tatig 1970-96 Professor für Musik an der Universität Essen und zugleich an der Folkwang-Hochschule Essen sowie dort 1975-80 Dekan des Fachbereichs „Kunst, Design, Musik" unzählige Kompositionen, Gedichte, Bilder und seit 1986 Aufsätze zur Märchenforschung 1954 Kompositionspreis Köln, 1958 Kammermusikpreis Brüssel, 2001 Bundesverdienstkreuz 1.Klasse
Beide erhielten 2001 Europäischen Märchenpreis und leiten gemeinsam zahlreiche Seminare und Kongresse im In- und Ausland

Ingo Stanelle cv artis
studierte Germanistik, Philosophie und politischen Theorie an der Universität Duisburg, Abschluß M.A.
spielte als Saxophonist & Bassklarinettist u.a. in Peter Kowalds ORT ENSEMBLE, dem Theaterzelt CIRCO DA CULTURA, AM-POST
gründete das CARROM SAXOPHON QUARTETTs
Vertonung von Fritz Langs "Metropolis"
Mitglied von Frank Köllges INTERMISSION und Remy Felipovitchs Studio für experimentelle Musik an der GH Duisburg und Ensemblemitglied des internationalen Yehudi-Menuhin-Collectives
CD- Veröffentlichungen : Peter Kowald ORT ENSEMBLE mit Evan Parker u.a. (FMP); Jarbone: div. CDs; AM-POST: Dollys Song (Dortmunder PROJAZZ Sampler vol. 2), Music for a documentary Film, (Intern. Menuhin Collective, 2005)
arbeitet als Instrumentenbauer & Computermusiker bei der M-usE Stiftung des weltberühmten Geigers Y. Menuhin; zahlreiche Projekte zum Thema afrikanischer, australischer und orff´scher Instrumentenbau
Programmierung von interaktiven CD-Roms, sowie Vertonung von Videos mit elektronischer Musik
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Melania Belfiore cv artis
erfuhr ihre Ausbildung in klassischem und modernem Tanz am Liceo Artistico Coreutico, das an das berühmte Teatro Nuovo in Turin angeschlossen ist
tanzte schon in frühen Jahren bei Schulaufführungen die Hauptparts in Don Quixote, La Bayadere oder Le Corsaire
Pompea Santoro vermittelte ihr ein Gaststipendium beim Cullberg Ballett in Stockholm, wo sie das Repertoire von Mats Ek einstudierte
nahm erfolgreich an diversen Nachwuchswettbewerben teil : Silbermedaille bei 'Junge Talente Italiens' (1996), Bronze beim 'Internationlalen Wettbewerb von Kuba' (1997) sowie erster Platz bei 'Vignaledanza' (1998) und in San Remo (2002)
Engagements in Griechenland sowie Italien (u.a. dem neoklassisch ausgerichteten Ariston Proballet
seit 2003 am Musiktheater in Gelsenkirchen unter Bernd Schindowski, wo sie an sämtlichen Produktionen des Choreografen beteiligt war
studiert 'nebenbei' Kunstgeschichte
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Jessica Burri cv artis
ist in den USA geboren und studierte nach dem Besuch der Eastman School of Music an der Musikhochschule Köln. Seit vielen Jahren tritt sie als Sopranistin in Deutschland und anderen Ländern Europas mit einem äußerst vielseitigen Opern- und Konzertrepertoire sowie mit eigenen Kompositionen auf und kreiert auch zusammen mit anderen Künstlern besondere Arangements für die verschiedensten Anlässe. So trat sie unter anderem auch vor König Carl Gustav und Königin Silvia von Schweden auf.
ihre besondere Liebe gilt dem Spiel des Hammered Dulcimer, einem historischen Saiteninstrument aus England.Ähnlich wie eine Zither gezupft oder mit feinen Hämmerchen geschlägen, entfaltet sich ein Klangspek- trum, das seine Hörer durch den besonderen Obertonreichtum fasziniert und verzaubert. Vermutlich ist sie die einzige klassische Sängerin, die sich selbst auf dem Dulcimer begleitet.
seit einigen Jahren beschäftigt sie sich mit eigenen Kompositionen und mit neuen Klangmöglichkeiten in den Bereichen Gesang, Obertongesang, neue Spieltechniken für das Dulcimer und Klangschalen als Liedbeglei- tung oder als Ensembleinstrumente.
hat sich auf eine besondere Kunst des Erzählens spezialisiert: Sie entwickelt musikalische Programme, in denen sie Geschichten, Märchen und auch biblische Texte erzählt, musikalisch arangiert, mit Gesang und Klängen gestaltet und untermalt und sich selbst mit dem Dulcimer begleitet
2008 ausgezeichnet vom Land NRW im Rahmen des Wettbewerbs 'Künstlerinnen und Künstler begegnen Kindern und Jugendlichen'
simple expressive beautiful
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