theatergildenast r.g. solo & friends
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- Gespräche meines Herzens
- Karneval der Orgel
Passionen - Entscheidende Schritte
- Von der Tiefe bis zu den Sternen
- Der Mann, der auf Wasser ging
Mein Herz glaubte immer, aber mein Kopf stellte Fragen. Soeur Emanuelle
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Sakralwerk bezeichnet sieben verschiedene jeweils ca. 75minütige tanz-musikalisch-theatrale Programme, die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern zu uralt-aktuellen religiösen Themen entstanden.
In ‚Gespräche meines Herzens' geht es um die Auseinandersetzung mit ausgewählten Psalmen, der ‚Karneval der Orgel' widmet sich als Angebot für die ganze Familie bekannten Tieren der Bibel, signifikante Männer (von Abraham bis Paulus) bzw. Frauen des bibischen Geschehens (von Eva bis Maria aus Magdala) werden poträtiert, Jesu Kreuzweg außergewöhnlich interpretiert, ein sinnlicher Zugang zu den Lieder der Hildegard von Bingen geschaffen und mystische Geschichten aus den drei großen monotheistischen Religionen in ein faszinierndes Zusammenspiel gebracht.
Anliegen aller sieben Programme ist es, auf geistiger und vor allem sinnlicher Ebene angeregte und anregende Bilder und Gedanken zu biblischen Figuren und menschlichen Fragen, zu unserem Verhältnis zu Gott und umgekehrt zu formulieren, denn : Glaube bewegt – Glaube ist Bewegt-Sein – Glaube braucht Bewegung Glaube braucht Sinne – Glaube heißt sinnen – glauben macht Sinn
Einige Presse- bzw. persönliche Reaktionen
Lieber Herr Gildenast,
ich wollte mich unbedingt bei Ihnen für den außerordentlichen Nachmittag bedanken. Ich habe Ihre Interpretation der Passion Jesu in der Propsteikirche gesehen und sie hat mich sehr beeindruckt. Ihre Kunst hat viele Emotionen bei mir geweckt. Nicht nur bei mir. Vielen herzlichen Dank ! Corinna Naumann
Leidenschaftlich getanzte Psalmen Neuß-Grevenbroicher Zeitung
Engelsgleicher Gesang von Jessica Burri Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Ich habe gerade wunderbare Klänge gesehen und wundervolle Bewegungen gehört. Pfarrer Bodo Steinhauer
Weitere Tanz-Projekte zu diversen Anlässen
‚Weg zum Licht' – über die Hl. Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute
‚Tor des Lebens' – zum Jubiläumsgottesdienst ‚100 Jahre Schalke 04'
‚Genesis'/‚Turm zu Babel' – anlässlich zweier Vernissagen der Ausstellung ‚Genesis' des Gelsenkirchener Künstlerbundes
‚Narr-türlich sein' – eine getanzte Predigt in der Reihe ‚In Gottes Ohr'
‚Der Sonnengesang des Hl. Franziskus' – im Rahmen des Oratoriums ‚Adam – Die Suche nach dem Menschen' von Gregor Linßen
‚United' – Choreografie mit Kindern zum Gelsenkirchener WM-2006-Gottesdienst
Einige Reaktionen auf die skizzierten Programme sowie einen Überblick über andere Aktionen mit kirchlichem Kontext finden Sie hier.
Passionen sind nicht nur ‚entscheidende Schritte' des Menschen zum Glauben und zu Gott, sondern auch Gottes zu seinem Bekenntnis zum Menschen und damit zu seiner Schöpfung, kulminierend in Jesus Christus, der quasi beide Wege verkörpert.
Entscheidende Schritte fallen meist nicht leicht : Abraham soll seinen einzigen Sohn opfern, Mose muss den erzürnten Gott ob des Verhaltens seines Volkes besänftigen, Hiob verliert fast alles, Petrus verleugnet Jesus, bevor er zum ‚Fels der Kirche' wird… Die Gottesstreiter werden mit Situationen konfrontiert, in denen sie nur allzu menschlich reagieren. Erst an ihren Auf- gaben und gerade auch durch ihre Niederlagen wachsen sie zu der Stärke und Bedeutung, die ihnen zugeteilt ist.
I. Abraham
Gen 15,5 Sieh zum Himmel und zähl die Sterne. So zahlreich werden deine Nachkommen sein. Gen 22,2 Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, und bring ihn als Brandopfer dar.
II. Jakob
Gen 25,31 Dann verkauf mir jetzt dein Erstgeburtsrecht ! Gen 35,10 Gott erschien Jakob und segnete ihn.
III. Mose
Dt 9,19 Ich hatte Angst vor dem glühenden Zorn des Herrn. Er war voll Unwillen gegen euch und wollte euch vernichten. Der Herr erhörte mich auch diesmal.
IV. David
1 Sam 16,12 Auf, salbe David, denn er ist es. 2 Sam 15,13 Auf, wir müssen fliehen, denn für uns gibt es keine Rettung vor Abschalom.
V. Ijob
Ijob 3,26 Noch hatte ich nicht Frieden, nicht Rast, nicht Ruhe, fiel neues Ungemach mich an. Ijob 2,9 Nehmen wir das Gute an von Gott, sollen wir dann nicht auch das Böse annehmen ?
VI. Jona
Jona 1,3 Jona wollte nach Tarschisch fliehen, weit weg vom Herrn. Jona 2,10 Vom Herrn kommt die Rettung.
VII. Petrus
Mt 26,34 Amen, ich sage dir, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Lk 22,31f Simon, Simon, ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt.
VIII. Zachäus
Lk 19,5 Zachäus, komm schnell ! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Lk 19,7 Als die Leute das sahen, empörten sie sich: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
IX. Paulus
Apg 22,3f Ich bin ein Eiferer für Gott. Ich habe den neuen Weg bis auf den Tod verfolgt. Apg 22,16+21 Der Herr antwortete : Lass dich taufen ! Brich auf, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden.
Frauen geben dem Leben das Leben. Auch wenn die Anzahl der männlichen Figuren in der Bibel weitaus höher ist, haben Frauen oft entscheidende Schritte getan oder initiiert :
Von Eva, deren Schritte hin zum Baum der Erkenntnis dem Menschen den entscheidenden Unterschied zu den Tieren brachten, bis zu Maria aus Magdala, der der auferstandene Jesus als erste erschien und die die ‚getürmten' Jünger zu ihrer Pflicht aufrief, als für diese alles schon zu Ende schien.
I. Eva
Gen 3,5 Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf, ihr erkennt Gut und Böse. Gen 3,14 Weil du das getan hast, bist du verflucht.
II. Sara
Gen 16,2 Der Herr hat mir Kinder versagt. Geh zu meiner Magd ! Gen 21,10 Verstoße diese Magd ! Denn der Sohn dieser Magd soll nicht zusammen mit meinem Sohn Erbe sein.
III. Rebecca
Gen 25,28 Isaak hatte Esau lieber, Rebecca aber Jakob. Gen 25,22f Rebecca ging um den Herrn zu befragen : der ältere muss dem jüngeren dienen.
IV. Miriam
Ex 15,20 Mirjam, die Schwester Aarons, nahm die Pauke in die Hand und alle Frauen zogen mit Paukenschlag und Tanz hinter ihnen her. Ex 32,4 Aaron goss ein Kalb : Das sind deine Götter, die dich aus Ägypten heraufgeführt haben.
V. Judit
Jud 9,2+4 Herr, du Gott meines Stammvaters Simeon ! Du hast ihm das Schwert in die Hand gegeben zur Bestrafung der Fremden. Erhöre auch mich ! Jud 15,9f Sie lobten sie : Gott hat daran Gefallen gehabt. Sei gesegnet. Und alles Volk rief : Amen.
VI. Maria aus Nazareth
Lk 1,51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten. Joh 19,25 Beim dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah, sagte er : Frau, siehe, dein Sohn !
VII. Die blutflüssige Frau
Mk5,33f Die Frau, zitternd vor Furcht, fiel vor ihm nieder. Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen.
VIII.Maria aus Bethanien und Marta
Lk 10,39f Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Pred 3,1ff Alles hat seine Zeit und jegliches Vornehmen unter dem Himmel seine Stunde.
IX. Maria aus Magdala
Mk 14,6ff Jesus aber sagte : Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Sie hat im voraus meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. Joh 30,18 Ich habe den Herrn gesehen.
‚Herr, wir sind mit deinem Tod so sehr vertraut, dass er uns nicht mehr erschreckt.' Dieser Satz veranlasste Margh Malina, einen ‚neuen' Kreuzweg zu schreiben, um das Unglaubliche der Tat Jesu in der ganzen Bandbreite von Wut, Enttäuschung, Leid und Zweifel wieder nachspürbar zu machen. Der Gesang eines Londoner Obdachlosen ‚Jesus blood never failed me yet !' (Jesu Blut lässt mich nie im Stich !) faszinierte wiederum Gavin Bryars derart, dass er ihn aufnahm und daraus ein eindringliches Musikstück schuf.Eingebettet in diese beiden Werke entwickelt Rolf Gildenast seine Interpretation des Kreuzwegs.
I. Das vorverlegte Paschamahl
II. Judas Verrat
III. Herodes
IV. Die römischen Soldaten
V. Maria
VI. Simon von Cyrene
VII. Veronika und die anderen Frauen
VIII. Jesus und Jesus Bar Abbas
IX. Claudia Pilatus
X. Lucius Pontius Pilatus
XI. Die Verhaftung
XII. Jesus stirbt
XIII. Jesus wird vom Kreuz abgenommen
XIV. Jesu Auferstehung

Der Mann, der auf Wasser ging
mystische Erzählungen aus christlicher, jüdischer und muslimischer Überlieferung
‚In meinem achten Lebensjahr wurde ich zu geistlichem Leben Gott dargebracht und bis zu meinem fünfzehnten Jahr war ich jemand, der vieles sah und mehr noch einfältig aussprach, so daß auch die, welche diese Dinge hörten, verwundert fragten, woher sie kämen und von wem sie stammten.' Die visionäre Gedanken- und Bilderwelt der Hildegard von Bingen war damals wie heute ein Wegweiser zur persönlichen Auseinandersetzung mit Gott, seiner Schöpfung und dem ‚Werk aller Werke Gottes : der Mensch'. Ihre Lieder und Texte stellen vor allem einen Aspekt in den Vordergrund : die Liebe - und dies auf äußerst euphorische Weise : ‚Von der Tiefe bis hoch zu den Sternen/ überflutet die Liebe das All,/ sie ist liebend zugetan allem,/ da dem König, dem höchsten,/ sie den Friedenskuss gab.'
Z..B. ‚Gottes Wohnung' : „Wo wohnt Gott?" Mit dieser Frage überraschte der Kozker einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren. Sie lachten über ihn : „Wie redet Ihr ! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll !" Er aber beantwortete die eigene Frage : „Gott wohnt, wo man Ihn einlässt." So handeln auch die anderen rezitierten Parabeln von der eigenen Einstellung zum Glauben und von Umgang mit Leben und Tod. Begleitet werden sie von Sufi-Liedern sowie traditionellen jüdischen und christlichen Gesängen und mantrischen Tänzen. So fasziniernd die Vielfalt der musikalischen und tänzerischen Darstellungs- formen, so überraschend ist die Nähe in den Aussagen der jeweiligen Erzählungen.
I. Lobpreis Marias Hildegard von Bingen
II. Das Versteckspiel Nigun
III. Die Bettlerschale Open my heart
IV. Der Mann, der auf Wasser ging Let the heaven
V. Ein anvertrautes Gut Zur mischelo
VI. Lohn aller Dosi-Mühe Let my heart reflect
VII. Die Seele der Lebenden Haschiwenu
VIII.Die Geschichte von der Sandwüste Nigun/ From you I receive
IX. Gottes Wohnung Komposition zu Offenbarung 5, 8f
I. De sancta Maria - An Maria
II. Laus Trinitati - Lob der Dreieinigkeit
III. O noblissima viriditas - Du edelstes Grün
IV. In dedicatione Ecclesiae - Zur Kirchweihe
V. De spiritu sancto - zum Heiligen Geist
VI. Vision
VII. Caritas abundat - Die Liebe überflutet das All
VIII. O pastor animarum - O Hirte der Seele
IX. O virga mediatrix - An Maria
X. Das Werk aller Werke Gottes : der Mensch
XI. O quam mirabilis - Gottes Vorausschau
XII. Der Mensch in der Verantwortung
in Bälde auch mit Fotos
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Und wenn du glaubst, es ist unmöglich - kommt EINER und macht es wahr.









Renate Gralla, Grevenbroich 28.3.2010 : Diese 1 1/2 Stunden haben mich sehr beeindruckt und auch erfüllt. Endlich schafft es jemand - auf eine neue Art - uns Menschen Jesu und seine Leidensgeschichte so nahe zu bringen, dass sie mit allen Sinnen verstehen kann. DANKE !
Pfarrer Bodo Steinhauer, Hattingen 12.5.2008 : Ich habe gerade wunderbare Klänge gesehen und wunder- volle Bewegungen gehört.

simple expressive beautiful
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