zu den Porträts                                                                   [Foto : Thomas Nowaczyk/Ruhrnachrichten]

Tänzer müssen tanzen müssen/ endlos drehen/ aus sich raus/ durch sie durch muss die Muse wirken.     Rolf Gildenast                                                                        

der autor rolf gildenast

Worüber schreibt, jemand, wenn er tanzt, wenn er schreibt ? Über den Tanz.

 

 

Allgemeines

 

Durchwachsen - surreale Gedichte

 

Terpsichore - über Tanz und Tänzer

 

Hautwandern und Nachtwege - lieben

 

Der Feuervogel - über berühmte Ballette

 

XI Gedanken zu Gilgamesch

 

Tgunat - indianische Legende vom Lachs

 

Mit 10 Tänzern um die Welt

 

Lesung : Tanz-Gedichte

 

Durch Wachsen

Titelseite
Titelseite
Titelseite
Titelseite

 

Noch 'ne Geschichte

Titelseite

Worüber schreibt, jemand, wenn er tanzt, wenn er schreibt ? Über den Tanz - aber nicht nur den.

Warum fängt jemand an zu schreiben, wenn er tanzt ? Diese Frage ist falsch. Sie müsste lauten,                                   waum fängt einer an zu tanzen, wenn er schreibt. Als Jugendlicher schrieb ich Kurzgeschichten,                                    Songs für die Schulband, Theaterstück(chen) für die AG. Dann kam der Tanz - es war Liebe auf den                              ersten Schritt - und es dauerte bis 1999, bis es mich wieder juckte und packte.

Dank gilt hier Heinz Stein, der mir ohne großes Zögern in seiner edition xylos ein literarisches Zu-                                  hause gab. Die inzwischen sieben Bände sind also selbstredend über den Verlag oder exklusiv über                              die Buchhandlung Lothar Junius in Gelsenkirchen bzw. über mich zu beziehen.

Die meisten Lyrik-Hefte sind in der Tat vom Tanz inspiriert, meinen persönlichen Erfahrungen mit dem Metier oder ent- springen der Aufarbeitung der Ideen zu eigenen Choreografien. Zu jeder Ausgabe (bis auf 'Durchwachsen') habe ich die Zusammenarbeit mit einem anderen Künstler gesucht und so werden die Gedichte symbiotisch durch Holzschnitte, Zeichnungen oder dokumentarisch Fotos ergänzt.

Dass ich noch mehr im Kopf habe als Tanz, mag eine unveröffentlichte 'Geschichte' zeigen, sowie die Tatsache, dass ich schon in mehreren Anthologien sowohl der Frankfurter Brentano Gesellschaft als auch der Nationalbibliothek des dt. Gedichtes in München vertreten bin. In der Fachzeitschrift UP TO DANCE finden Sie ebenfalls regelmäßig Abdrucke.

Und neben den folgenden Textauszügen verrate ich 'ausnahmsweise' hier, was 'ein Stück von mir' kostet (ggbf. zzgl. Versand) :                                          

                                                                                                                                                                       Weichen Wattebäuchen gleichend

 

reicht eine Wolke

herab zum Baum

einen Sommer lang

hängt sie

ohne zu regnen

umfaßt die Blätter

mit weichem Bewegen

einen Sommer lang

ein Wolkenbaum

im Lande steht

einen Winter lang

eine Wolke beblättert

am Himmel schwebt

einen Frühling lang

blättert sie ab

und herbstet

hinab zum Baum, der

die Blätter erntet

                                                                                                                                                                                                                                                                              

                             Grenzgänge                              

Er ist Tänzer, Pantomime und nun auch Lyriker: Rolf Gildenast. Der Solotänzer  zeigt mit dem jüngst erschienen Gedichtband "Durch Wachsen" eine weitere Seite seines künstlerischen Schaffens- spektrums.

"Lies laut and listen" steht dem Gedichtbändchen voran. Eine Aufforderung, die das folgende Werk glänzend umfaßt. Liest man Gildenasts Gedichte nämlich laut, läßt sich die Lyrik ganz anders erschließen. Alliterationen, Wortspielereien, Gilden- asts Umgang mit Sprache machen seine Lyrik zu einem Genuß. Ein sprachlicher Genuß, der zum Nachdenken anregt. Dabei haben diese Gedichte etwas Surreales.

"Nichtfaßbares greifbar machen", erläutert Rolf Gildenast, der keine Interpretationen vorgibt, sondern vielmehr Sprache wirken läßt. "Lies laut and listen" deutet zugleich auch den Wechsel in eine andere Sprache an. Einige Gedichte sind englisch verfaßt.

Mit den Worten "Start over again" schließt das Gedichtheft. Diese Worte bringen es auf den Punkt : Gildenasts Gedichte muß man mehr als einmal lesen; Gildenasts Gedichte kann man mehr als einmal lesen, weil es immer wieder ein Genuß ist.                            (Stadtspiegel Gelsenkirchen vom 11.2.1999)

 

And suddenly

 

I miss you kiss

for you are my mistress

and my mistress's kisses

are vicious

and wishes

these viciuos wishes

I miss as your kisses

I miss you

I kiss you, miss

 

 

UND ICH

 

Ich sehe in deiner Augen Schloß

sehe dich deine Augen schließen

ich schließe die Augen und sehe

dich vor meinen Augen hinfließen

 

hinreißen die Dämme

hinstürzen die Tore

ab stürzen die Gräben

aus reißen die Festen

raus strömt es aus mir

hin ström ich zum Schloß

und sehe

 

deiner Augen Schloß sich öffnen

sehe sich die Augen öffnen

öffne die Augen und sehe

das offene Schloß, in das ich gehe

 

Holzschnitt von Heinz Stein
Titelseite
Holzschnitt von Heinz Stein                                                   (auf Wunsch auch in anderen Farben)
Titelseite

Terpsichore

laß den Freund nicht fallen

stärke den Rücken

halte uns zusammen

Bitte

verstecke das Licht nicht

hebe den Schleier

verleihe der Seele Ausdruck

Fordere

halte die Augen offen

nimm die Schmerzen hin

bewahre das Gleichgewicht

Tanz

gib alles

Als ich zu tanzen begann..

..stimmte nichts. Meine Eltern wa- ren unnachgiebig, besonders mein Vater stimmte grundsätzlich dagegen.

Mein Körper war unnachgiebig, einseitig und derart auf eine Weise beschränkt, dass er sich nicht umstimmen ließe, sagten meine Lehrer.

Sie waren ebenfalls hart und un- nachgiebig. Auf der einen Seite wußten sie zwar um meine Lage und unter welcher Anspannung ich mich mühte, auf der anderen war alles was ich zu hören bekam - falsch, du bist hier falsch, du warst dort falsch!

Ich war verstimmt. Dennoch blieb ich unnachgiebig gewillt, meiner inneren Stimme zu folgen, die vehement sprach - Tanz. Hätte ich mir doch mein Instrument aussuchen können.

Radierung von H.G. Blödorn
Titelseite

Pulcinella

Hey, hey, hey, hier

kommt Pulcinella

deine Augen sind schnell

meine Finger sind schneller

Hey, hey, willst du

mich wirklich kriegen

pass auf, dass dir beim Lauf

nicht die Beine wegfliegen

Hey, hey, hey, was

hilfts sich aufzuregen

blieben auf meinem Leim

schon viele Leute kleben

Hey, hey, wo steckt

mein Frauenzimmer

Spaß haben kann ich gut

und sie versteht mich immer

Hey, hey, hey, bitt

mich ernst zu nehmen

ich trage keine Maske

hoch solln die Fratzen leben!

 

Schwanensee

Du einer Schwan

so weiß, so rein

ich wünschte

so könnt auch mein Mädchen sein

Ihr Schwäne dort

so groß und frei

ich wüsste

gern, ob auch meiner dabei

Und noch ein Schwan

so schwarz wie Nacht

mir ist als

hätte er heimlich gelacht

Der schwarze Schwan

lässt nieder sich

mir scheint, ich

sähe der Mutter Gesicht

Ein Schnabel, rot

da nach mir greift

ein weißer

Schwan in den Nebel entweicht

 

Foto von Rudolf Majer-Finkes

Im Laufe der intensiven Probenarbeit entstanden zu den jeweiligen Szenen der Inszenierung von Bernd Schin- dowski Gedichte, in denen ich ähnlich meiner tänzerischen interpretation eher die emotionale Seite des Menschen Gilgamesch denn des kraftstrotzenden antiken Helden herausstelle.

 

I

 

Du kommst aus dem Dunkel

ich suche das Helle

ich stoss dir die Füsse

mit Macht ins Gesicht

Du kommst aus der Erde

ich strebe zum Himmel

du lässt mich tief stürzen

wirfst schwer dich auf mich

Um mich wird es dunkel

ich spür deine Kälte

du spürst meine Wänne

in dir wird es licht

Nun geh'n wir gemeinsam

und sind unzertrennlich

was immer auch kommt

wir fürchten uns nicht

 

   VI

   Wer will mir wehren den Weg          zum Freund,  von dem mein Herz           jede Nacht lang träumt                  wer mir will wehren den Weg            zum Freund, der wird von mir                 aus dem Weg geräumt         

           Mag wen verwundern                 mein Unmaß an Mut und mag er           schaudern ob meiner Wut                  der, den verwundert mein               Unmass an Mut, er weiß noch            nicht, was die Liebe tut    

           Weiter als je wer zuvor                   werd ich dringen, zur letzten               Frage die Antwort bringen                    weiter als je wer danach                     will ich dringen, den Weg          zu dir mir, mein Freund, erzwingen

 

Titelseite
Rolf John
Titelseite
Zeichnungen von

 

X

 

Hier steh ich

Shin'qo'klah

wieder groß

wie ich war .

 

Hier steh ich

Shin' qo 'klah

der Häuptling

der Lachse war

 

Bruder Lachs

ist uns verwandt

so

schützt es, schützt das

Meer, sein Land

 

..beginnt ein Joghurtbecher aus Polystyrol sich aufzulösen - die ältesten römischen Gefäße sind zweieinhalbtausend Jahre alt. Die Erinnerung an die Plastikkultur des zwanzigsten Jahrhunderts wird der Nachwelt länger erhalten bleiben als alle Zeugnisse abendländischer Kultur - weiß die Wissenschaft.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!", ist die wohlbekannte Essenz des Denkens aller naturverbundenen Menschen und Völker. Der Häuptling der Duwamish-Indianer Chief Seattle formulierte es in seiner berühmten Rede an den amerikanischen Präsidenten folgendermaßen: "Die Flüsse sind unsere Brüder. Sie stillen unseren Durst. Sie tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder. Die Flüsse sind unsere Brüder - und eure."

Die Quinault-lndianer wiederum, deren Stammesgebiet im Nordwesten der USA liegt, erzählen in einer uralten Sage von der mythischen Verbindung zwischen Fischen und Menschen. Insbesondere der Lachs, der zum Laichen die großen Flüsse, die durch ihr Territorium führen, hinaufzieht, wird sehr verehrt.

Und so sprach ihr Häuptling Ahcleet: "Er ist das Brot unseres Landes. Doch hört, wie es dazu kam. Vor langer Zeit wohnte ein Junge von hoher Geburt mit Namen Shin'qo'klah unter uns."

Zeichnung von Marianela García March

Liebe kleinen und großen Leser, ihr wisst, die Welt                                       ist groß - nein, sie ist wirklich nicht klein. Aber gerade                                      deshalb können auch so viele Menschen auf ihr sein.                                      Es gibt schwarze Menschen und manche sind weiß,                                          andere rot oder gelb, wie du sicherlich weißt. Zum                                            Glück sind wir alle sehr verschieden, das macht die                                         Welt so kunterbunt. Zum Beispiel sind einige sehr                                        dünn, andere eher rund, manche haben schlitzige                                        Augen, andere einen riesigen Mund. Und manchmal                                   ist es schwierig einen anderen zu verstehen und traut                                          sich nicht einfach auf ihn zu zugehen. Doch wütend                                          oder traurig sein können wir auch ohne Sprache, und lachen steckt jeden anderen an. Und in diesem Buch wollen wir zeigen, dass auf dieser Welt   jeder singen und tanzen kann. Musik und Tanz sollen unsere Sprache        sein und wir wollen euch nun erzählen von zehn Tänzerlein, und wie sie    auszogen unsere Erde zu erkunden. Sie haben dabei sehr viel Spannen-  des und Schönes und viele Freunde gefunden. Und wir hoffen, dass diese Reise um die Welt euch genauso gut wie den zehn Tänzerlein gefällt.

So das Vorwort zum Buch. Nach dem Prinzip der 'Zehn kleinen... ' landen wir nach den USA, Russland, China, der Türkei, Neuseeland, Spanien, Schottland, Indien und Kenia zum Schluss auf dem Mond :

Millionen kleiner Sterne haben in jener Nacht unserem kleinen Mondtän- zer zugelacht. Das. fand es sehr schön und hat vor Freude geweint. Doch dann wurde es traurig, denn es fühlte sich so allein, dass es beschloss: "Ich bleibe nicht dort." Und so zog es vom Mond wieder fort und hat allen Menschen auf der Erde erzählt, wie blau und rund und schön vom Mond aussieht die Welt. Und seht, Millionen kleiner Sterne leuchten jede Nacht und haben bestimmt auch dir schon oftmals zugelacht.

                                           "Tanzgedichte - Eine bewegte Lesung"                                                                                                     war und hieß der Abend , an dem Tänzer, Poet und Pantomime Rolf Gildenast als Dichter auftrat.

Er hat sechs Gedichtzyklen geschrieben, die mit dem Tanz verbunden sind. Er betritt die Bühne unter lau-                                           tem Trommelwirbel, erfasst einen dort liegenden Ast und fängt an, im rituellen Tanz des Jägers sich zu                                               drehen und zu schütteln. Herrlich, wird jetzt die Geschichte des Tanzes nach seinen Epochen aufgezeigt?

Aber es ist nur die bemerkenswerte Einleitung zur Vorstellung des ersten Gedichtbandes. Wenn er die Ge-                                        schichte erzählt von dem Indianer, der sich in einen Lachs  verwandelt, um mit den Fischen zu wandern,                                            wird der Zuschauer geradezu mitgerissen. Vielleicht war dies die Initialzündung für die eigene Lebensge-                                         schichte, an Hand derer er auch eine kurzgefasste Geschichte des Balletts gibt. Anderthalb Stunden erzählt und tanzt Rolf Gil- denast unaufhörlich vor den im gemütlichen Halbkreis sitzenden Zuschauern in der Halle der Ballettschule Muchka. Immer wie- der liest er Gedichte vor oder übersetzt den Text plötzlich in den Rapp-Rhythmus, singt im Rezitativ oder in indianischer Manier.

Jedes Gedicht brachte ihn auf irgend welche Erinnerungen und Assoziationen. Dabei zeigte er, wie das Ballett entstanden ist und wie es sich entwickelt hat, was Pirouette und Pas-de-deux bedeuten. Man erfuhr, wie Gildenast beim Vortanzen bei Maurice Bejart in Belgien durchgefallen ist und wie er den dauernden Schmerz im Rücken schließlich abgeschüttelt hat. Manchmal schien der Faden der Erzählung verloren zu gehen in seiner Begeisterung, und immer wieder holte er einen Gedichtband, las daraus vor und fuhr mit seinen Schilderungen fort.

Man muss den Mut bewundern, mit dem er sich für dieses Spektakel aus dem eigenen Leben entschieden hat. Die Lyrikbücher des Autors bewahren die Sensibilität und menschliche Wärme einer tiefbewegten Persönlichkeit und stellen das Leben in seinen vielen Facetten, seinen Höhen und Tiefen vor. Ihrem Charme konnte sich niemand entziehen.                                                 

                                                                                                           (Tatjana Ratobylskaja, Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 20.1.2003)

Titelseite

                                             Was, glauben Sie, war am Anfang ?                                                                                                         Am Anfang war der Knall oder genauer gesagt der Urknall. Was für ein Knall dieser Urknall war - leider                                              wissen wir es nicht. Aber was, glauben Sie, wäre geschehen, wenn der Knall gewußt hätte, daß er ein                                                Knall ist? Die Möglichkeit zu denken lag ja in ihm, schließlich sind wir, denkende Wesen, ja aus ihm her-                                          vorgegangen. Also hätte der Knall gewußt, dass er hätte wissen können, hätte er, was ja denkbar wäre,                                            sich dieses Wissen zu Nutze machen können, um seinen eigenen Knall zu verhindern. Damit würde es                                            uns natürlich jetzt nicht geben.

Allerdings hätte sich dann der Knall im gesamten restlichen Weltall, das damals noch Nichts war, sicher-                                           lich lächerlich gemacht. Denn ein Knall - und dazu noch ein Urknall, der nicht knallt, ist wie ein Topf ohne                                           Deckel. Aber es kam, wie es kommen mußte, ehe er sich versah, brach der Urknall in einem einzigen großen Knall auseinander und flog dem Nichts nur so um die Ohren. Aber das Nichts hörte natürlich nichts. Als der Knall sich ausgeknallt hatte, schossen Knall auf Fall Sterne wie Pilze aus dem Njchts, während das Nichts, ohne etwas zu unternehmen, immer weiter ins Nichts zu- rückgedrängt wurde. Fragt sich nun, wozu dieses Nichts eigentlich nutze ist, obwohl wir dieselbe Frage dem Knall stellen könnten der sich - einmal verknallt - kopflos in Nichts auflöste.

Was nun uns angeht, also uns denkende Wesen, so sollte sich diese Knalltheorie auf gewisse Art wiederholen:

Was, glauben Sie, war 'im' Anfang ? 'Im' Anfang war der Knall. Adam verknallte sich in ein Energiebündel namens Eva, wenn wir einmal annehmen, dass uns die Namen richtig überliefert sind. Auf jeden Fall hat Eva Adam deftig eine geknallt, als die Beiden aus dem Paradies rausflogen. Hier siedeln wir gemeinhin den Beginn des Denkens an. Ob nun allerdings Evas Backpfeife oder das laute Zuknallen des paradiesischen Tores für diesen denkwürdigen Urknall verantwortlich ist - leider wissen wir es nicht. Es wäre ebenso denkbar, dass Gott, wenn wir einmal annehmen,

dss uns der Name richtig überliefert wurde, die Herauslaufenden beim Zuschlagen des Tores versehentlich noch am Kopf erwischte. Aber wie dem auch sei – wie Sie ja selbst sehen, breitet der Mensch sich weiter und weiter aus, das Universum streckt und dehnt sich weiter, aber eines Tages hält das Nichts nichts mehr zurück. Dann heißt es wieder schrumpfen. Alles nur eine Frage der Zeit.

Foto von
Pedro Malinowski

Have a break,

have a look at

Durch Wachsen

- eine Lesung der besonderen Art

 

I

 

Shin'qo'klah

Hunger hat

Mutter, wo

ist der Lachs

 

Shin'qo'klah'

Hunger hat

und die Mutter

gibt vom Lachs

 

sie gibt ihm

den letzten Lachs

doch

Schimmel, Schimmel

hat der Lachs

 

 

 Durchwachsen

surrealistische Gedichte

     7,50

EUR

Terpsichore

mit einem Holzschnitt von H. Stein

     10  

EUR

 Hautwandern und Nachtwege 

mit einem Holzschnitt von H. Stein

     10  

EUR

 Der Feuervogel

mit Radierungen von H.-G. Blödorn

     7,50 

EUR

Gedanken zu Gilgamesch

mit Fotos von R. Majer-Finkes 

   10   

EUR

Tgunat

mit Zeichnungen von Rolf John

  7,50

EUR

     Mit 10 Tänzern um die Welt

mit Zeichnungen von M. García March

       5  

EUR

Schreibwerk

simple                                                       expressive                                                       beautiful