Die Welt ist groß und wirklich nicht klein, deshalb können auch so viele Menschen hier. Es gibt schwarze Menschen    und andere sind weiß oder rot oder gelb, wie du sicherlich weißt.                                                                 Rolf Gildenast

zu den Porträts                                                                      [Foto : Pedro Malinowski]

theatergildenast                           r.g. solo & friends

 

 

Allgemeines

 

Kontakt

 

Mondfänger

 

10 neue Tänze um die Welt

 

Das große Lalula

 

Siegfried, der Drachentöter

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Spielwerk ab 6 bezeichnet dabei verschiedene Inszenierungen für Menschen ab 6.

Neben dem Näherbringen unterschiedlicher Kunstgattungen auf spielerische Art und Weise liegt                                     der Schwerpunkt der jeweiligen Vorführungen auf dem Einbeziehen der ZuschauerInnen in das                                        Bühnengeschehen, der Animation zum aktiven Mitmachen.                                                                                        So werden Tanz (von Ballett bis zu türkischen Tänzen und weiter in die Welt hinaus), Pantomime                                 (vom Scharade-Spiel bis zum imaginären Zoo und Marcel Marceau), Gedichte (vom Zauberlehrling,                                den Bremer Stadtmusikanten, 'Wilden Kerlen' und anderen), Musik und Theater nicht nur hautnah                                 erlebt, sondern durch Mittanzen, Mitsprechen, Mitsingen und Mitspielen auch nachhaltig miterlebt.

Die 60- bis 75-minütigen Programme sind darüber hinaus z.T. wie Bausteine unterschiedlich kombinierbar und lassen    sich im Hinblick auf die Bedürfnisse der SchülerInnen bzw. Wünsche der LehrerInnen variabel gestalten.                         Im Anschluss an die jeweiligen Auftritte dürfen dann der chinesische Glücksdrache gestreichelt, die rote Riesenrübe        durch den Raum getragen oder Rolf Gildenast Löcher in den Bauch gefragt werden – es sei denn, wir müssen unbedingt  noch mal die neuseeländische Art, Schalke 04 anzufeuern, wiederholen.

Auch in den neuen Angeboten suche ich z.B. das Nibelungenlied bzw. klassische Musik auf gewohnt vielfältige und vor allem sinnliche Weise den ZuschauerInnen nahe zu bringen, d.h. die Menschen ab 6 da abzuholen, wo sie herkommen, und in die Welt des Theater-Spiels zu entführen.

Alles, dessen es hierzu bedarf, sind ca. 6x6m freie Fläche, sei es im Klassenraum, in der Aula, der Turnhalle oder auf dem Schulhof,  und ein Honorar von... - nachfragen kostet nichts pro Vorstellung.

Theater soll vor allen Dingen Spaß machen. Selber Theater spielen bringt allerdings oft noch mehr Vergnügen, dazu persönliche Erfahrungen mit dem dargestellten Stoff – und auch mit sich selbst. Was ich zu Workshops, Projekttagen oder –wochen anzubieten habe, finden Sie unter Werkstatt : "Das Leben ist ein Spiel – also : Spielen wir !"

 

Himmelsköcher auf Sternensplitterfang

Kontaktadresse                                                                   [Foto : Martin Möller/WAZ]

                                     Den Mond mit dem Lasso einfangen

Kann ein Schwan fliegen ? Ein Blinder sehen ? Ein Mann mit Lasso den Mond vom Himmel holen ?                               Ja, in der Pantomime ist alles möglich - so ist das Credo von Rolf Gildenast. Nichts ist unmöglich                                  im weiten Feld der Fantasie.

Das will der Solotänzer in seinem aus vielen kleinen Geschichten zusammengepuzzelten Spiel                                     "Der Mondfänger" sagen. Er nimmt die Jugend mit auf seine Reise in die Illusion. Mal mimt er einen                                Clown, mal einen Zoowärter, mal einen Ballonverkäufer, dann wieder einen Grimassenschneider -                                   immer sind es hübsche Szenen, die ganz weit weg von Gelsenkirchen und dem Alltag führen.  

Mit der Kunst des wortlosen Theaters, der Pantomime, erzählt Gildenast vom Reichtum des Lebens, von Menschen und Tieren, von Verrückten und Sympathischen, von lustigen Begebenheiten und Kindererfahrungen. In die anekdotischen       Situationen verwebt er das Abc seines Berufes. Wie er sich locker macht vor einem Auftritt, wie er jeden Tag die Mus-    kulatur, die Bewegungsabläufe, das Dehnen, Strecken und Fallen des Körpers trainiert.

Dabei bezieht er die Kinder unkompliziert und motivierend in seine Etüden ein. So wird aus dem solistischen Theater ein richtiges "Publikumsstück" : alle machen mit.                                                      (WAZ Gelsenkirchen vom 17.10.2000)

Im Zoo sind die Tiere glücklich oder traurig ? - Pantomime ist die Kunst mit nix außer seinem Körper und der Fantasie  alles darzustellen, z.B. Der Mondfänger - oder Ein komischer Vogel, der am Ende doch noch fliegen lernt. - Spieg-     lein, Spieglein.. oder wie ich Pantomime wurde. - The winner is... ist eine Kurzversion übers Boxen, den Froschkönig und Dornröschen mit einem mutigen Freiwilligen. - Der Luftballonverkäufer und Das Monster erleben allerhand Über-   raschungen. - Wer gewinnt bei Scharade die meisten Luftpunkte ? - Leo Leoni, der größte Tigerdompteur der Welt zu   Gast in Kirchengelsen, Weickel-Anne, Munddort.. - und bei Die große Reise sind alle eingeladen.

                                       Und dann regnet es Sternensplitter

Zwei Finger als Hörner an den Kopf haltend laufen drei kleine Zuschauer schnaubend und stampfend                               über die Bühne. Stierkampf in Spanien - eine der insgesamt zehn Stationen in Rolf Gildenasts                                      Programm "In zehn Tänzen um die Welt". Mit diesem Stück setzte der Tänzer im Rotationstheater                                die Reihe "Spannendes Theater" für Kinder von fünf bis zehn fort.

Tanzend und erzählend führt Gildenast sein junges Publikum durch fremde Länder und Kulturen.                                   Seine Reise um die Welt beginnt bei den Indianern in Amerika mit einem Tanz um den Marterpfahl.                               Von dort reist er weiter nach Russland, China und Indien. Zu jedem Land kann Gildenast etwas erzählen - dass es in Russland Menschen gibt, die auf den Knien tanzen, oder dass Drachen in China ein Symbol für Glück sind.

Spielerisch bezieht er der die Zuschauer immer wieder in sein Spiel ein. So werden drei Auserwählte zu Rittern geschla-  gen, tanzen die Kinder wie auf einer türkischen Hochzeit. Der Mond ist die letzte Station der fantasievollen Reise. Zur      Freude des kleinen Publikums werden hier Sternensplitter aus glitzerndem Papier als Glücksbringer verstreut.

Das ursprünglich für zehn Tänzer geplante Stück hat Gildenast zu einem Soloprogramm umgestaltet und dabei alle         Tänze selbst choreografiert. Die Schritte habe er sich von Tänzern aus anderen Ländern zeigen lassen. Vierzehn Jahre    hat Gildenast als Tänzer gearbeitet. Jetzt macht er als Freiberufler nur noch eigene Programme und schreibt Gedichte    und Geschichten. Zur Freude seiner Publikums hat er die klassische Theaterperspektive aufgegeben. Dabeisein ist eben besser als zusehen.                                                                                                                                                                                                                                            (Kristina Kloebbe, Bergische Morgenpost vom 26.2.2002)

Fahrplan : Amerika - Indianertanz; Russland - Tanz mit der Babuschka; China - Tanz mit dem Drachen; Türkei - Tanz  auf der Hochzeitsfeier; Neuseeland - Anfeuerungstanz der Maoris; Spanien - Tanz mit dem Stier; Schottland - Tanz der Ritter; Indien - ein Regentanz; Afrika - Tanz der Tiere; Mond - Tanz der Sterne _

                                         Vom Mechtenberg nach Brasilien                                                                                                                Bilderreiche Reise Tanzreise mit Rolf Gildenast

Was ist die höchste Erhebung in Gelsenkirchen ? Der Mechtenberg. Wohin kommt man, wenn                                     man von dort aus immer weiter "nach unten" wandert. In die "Nieder"-lande. Geographie-Unterricht                                  erteilte, ganz nebenbei, Rolf Gildenast in seinem neuen Stück "Zehn neue Tänze um die Welt".

Das Gelsenkirchener Multitalent zwischen Ballett und Schau-Spiel nimmt wie ein Rattenfänger die                                Kleinen aus dem Publikum auf eine Reise. Sie führt u.a. nach Japan und Bayern, nach Italien und                                  Brasilien. Immer gut gelaunt, immer eine Pointe in der Hinterhand, immer mit viel kindgerechtem Wissen in seiner           Moderation - Gildenast hat in jeder Beziehung "viel drauf".

Und zuweilen nimmt er auch die Erwachsenen mit ins unterhaltsame, komische, traurige, kontrastreiche Spiel auf.

Ausgangs- und Hauptpunkt sind jeweils Tänze, die mit der Kultur des jeweiligen Landes verbinden.Gildenast kokettiert     mit fremden Sprachen und Kulturen, drapiert Kostüme in Windeseile, um die ausgesuchten Ballettstationen zu bebildern,besiegt nebenbei Meereswellen und besteht Wüstenabenteuer.

Gildenast erzählt "pädagogisch wertvoll" von anderen Ländern und Menschen. Der Toleranzappell wird unterschwellig in  seinen vieldeutigen Stücken mitgeliefert. Und er findet immer den Ton, alle gemeinsam ins Boot zu holen. Man folgt ihm gern.                                                                                                              (WAZ Gelsenkirchen vom 10.12.2002)

Fahrplan : Holland - Holzschuhtanz; Bayern - Schuhplattler; Ghana - Tanz des Zauberers; Brasilien - Capoeira; Argentinien - Tango; Polen - Mazurka; Ägypten - Bauchtanz; Korea - Fächertanz; mit dem Wind - tanzend um die Welt

Kontaktadresse                                                                [Plakatentwurf : Katrin Michels]
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                               Und Goethe ist doch noch cool für Kinder...                                                                                                        Rolf Gildenast spielt und tanzt Gedichte

Lara groß, acht Jahre alt, kennt Goethes Zauberlehrling. Die anderen Jungen und Mädchen                                            schwanken zwischen Mickey Mouse und Irgendwas. Doch alle sind begeistert, fahren sozusagen                                 voll auf den Klassiker ab.

Dass die Begeisterung so groß, die Freude hörbar und der Lerneffekt sichtbar wurde, dafür sorgte                                 Rolf Gildenast. Gestern war er zu Gast in der Grundschule an der Baut, plauderte mit den hör-                                      gierigen Kindern ganz beiläufig über Schalke-Blau und Yves-Klein-Blau .Ebenso schnell lief der Wechsel ins klassische  Ressort : "Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben..." : grins, hüpf, tschühüüs. Und schon fieberten die Kinder mit dem ungehorsamen und vergesslichen Zauberlehrling, verfolgten den Kampf mit dem unsichtberan Besen.       Spannend wie ein Krimi wurde das Gedicht.                                                                                                                                                                                                             (Dagmar Hojtzyk, Hertener Allgemeine vom 23.3.2002)

Doch er kann auch zaubern. Und um sich selbst in dieser Sparte Mut zuzusprechen, zitiert er Texte aus den Merse-       burger Zaubersprüchen (10. Jahrhundert). Und weil Zauberei Spaß mit etwas Gänsehuat verbindet, fordert Gildenast    die Besucher zum Mitmachen auf. Die magischen Künste klappten auf Anhieb - es floss kein Wasser mehr aus dem mit  einem Tuch umwickelten Glas ! Das Publikum stante.

Gildenasts literarische Palette reicht bei diesem mal gesungenen, mal getanzten, mal gesprochenen, mal gespielten      Spektakel von Zauberfloskeln bis zum Schlaraffenland-Rap, von Goethe bis zur Tante Trude Trippelstein hinter-         gründigen Texten, von der Seereise der "wilden Kerle" bis hin zu den Bremer Stadtmusikanten. Ein Reigen aus         Gestern und Heute, eine Verklammerung von Fantasie und Tradition.                                                                                                                                                                                                    (WAZ Gelsenkirchen vom 28.3.2000)

                                 Von Drachen, Helden und Prinzessinnen                                                                                                               Rolf Gildenast erzählt alte Saga

Eine Geschichte von Drachen, Riesen, Kämpfern, Helden, Verlierern, Königen, Prinzessinnen und                                  von einem großen Schatz - das Nibelungenlied. Rolf Gildenast zeigt in der Reihe "Spielwerk" eine                                   Fassung für Kinder - ein theatralische s Abenteuer.

Wieder kombiniert er die Darstellungsformen. Er ist Erzähler, Schauspieler,  Tänzer, Pantomime,                                  Musiker. Das junge Publikum bezieht er mit in das Geschehen ein. Damit entgeht er schnell der                                   Gefahr, die Spannung mit den Kindern vorübergehend zu verlieren. Gildenast kennt sich in der kindlichen Psyche aus.     Sein Konzept der Interaktionen geht auch sofort auf, weil die Kleinen mitdenken, mitfiebern und gern mitspielen. Und      dabei die Angst vor der "Bühne" verlieren.

Die Nibelungen-Saga als Ein-Mann-Lektion : Gildenast ist mit roter Perücke Brünhilde, mit blonder Kriemhild, mit           Schwert Siegfried, mit Krone Gunter usw. Wenige Requisiten reichen, um die Figuren voneinander abzugrenzen und       dennoch zu charakterisieren. Zwischendurch rezitiert er in der althochdeutschen Originalsprache das Lied von dem          ewigen Machtkampf zwischen den Menschen, von den Tricks, um besser, cleverer und stärker zu sein als andere.

Doch er überreizt das Thema nicht. Die Kleinen können intellektuell folgen. Selbst so schwierige Fragen nach dem "In     welchem Land finde ich Siegfried ?" (Antwort : Burgund) werden nach kleinrem Zögern beantwortet.

Gildenast holt die Geschichte um den Niederlanden-Prinzen Siegfried und den Burgunderkönig Gunter von hohen Sockel der Dichtung. Er zeigt die Schwierigkeiten der Menschen untereinander und was Schreckliches passiert, wenn Macht     und Vorurteile ausgenutzt werden. Am Ende : ein Appell zum Frieden.                                                                                                                                                                                                   (WAZ Gelsenkirchen vom 5.2.2002)

 

Das große Fest der kleinen Kriemhild

 

Meister Kriemhild

 

Vormittag eines Strolchs

 

Unterwegs im Haus

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                                       Neugierig machen auf die alte Sage                                                                                                      Die Nibelungen-Geschichte aus der Junge-Leute-Sicht

Sie ist eine echt Rockröhre. Er ist ein Kraftprotz, der vor allem viel Spaß haben will. Und einen                                      Bungalow auf Mallorca besitzt. So stellt Rolf Gildenast das Nibelungen-Paar Kriemhild und Siegfried                               vor. Die Uraufführung fand im roten Theaterzelt im Foyer des Musiktheaters statt.

Helle Begeisterung in der ausverkauften Publikumsrunde. Geschichte mal ganz anders - und nicht                                 vom Pathos-Sockel aus erzählt, sondern als heitere Lektion über Kinder, die nicht erwachsen                                        werden wolen. Und : Wie fürchterlich menschliche Rache ausfallen kann. Ob sich die Tragödie um das historische         Liebespaar wirklich so (oder eben anders, wie es bei Richard Wagner abläuft) abgespielt hat ?  Jeder kann die Frage für  sich und nach seinem Wissensstand beantworten.

Was diese Produktion "Das große Fest der kleinen Kriemhild" des wortgewandten, musikalisch trainierten und varianten-  reich auftrumpfenden Alleinunterhalters auszeichnet, ist die überrumpelnde Schau-Spiel-Lust. Die Verwandlung ist einbegriffen. Gildenast führt Dialoge, schlägt Schlachten, wechselt witzig die Orte, trifft den imaginären Feind, macht aus blutigem Gemetzel ein Dokument des Friedens. Er erklärt, warum Menschen Menschen vernichten, warum aus Liebe Hass wird.

Diese "Erklärung liegt in seiner doppelbödigen Spielweise und in der Sprache begründet. Tausendsassa Gildenast rappt und flirtet, stirbt den Theatertod und erhebt sich zum Fiesling Hagen. und wenn er "We are the champions" anstimmt, folgen ihm gebannt die Zuschauer - er macht alle neugierig  auf Geschichte und Geschichten.                                                                                                                                                                 (WAZ Gelsenkirchen vom 11.2.2003)

Anmerkung : Siegfried, der.. und Das große Fest... sind in sich geschlossen, d.h. sowohl ohne Vorkenntnisse als auch unbabhängig voneinander zu verstehen.

Kontaktadresse                                                                [Foto : Martin Möller/WAZ]

                         Tolle Abenteuerreise bis zur Grotte des Zyklopen

Mit ein klein wenig Fantasie verwandelte sich der Zuschauerraum des Musiktheaters plötzlich in die                               Höhle eines Zyklopen, die Probebühne wurde zum Labyrinth des Minotaurus und das riesige Wand-                                relief  von Yves Klein zu einem stürmischen wilden Ozean... Rolf Gildenast ging im Rahmen seiner                                   Reihe "Spielwerk" im Theater mit Kindern auf eine Entdeckungsreise, bei der sie die tollsten Ge-                                    schichten erlebten.

Los gings im Foyer, wo Gildenast zunächst die Geschichte von zwei Huskies aus  dem Gelsen-                                     kirchener Tierheim erzählte, die eine abenteuerliche Reise in ihre Heimat Grönland unternehmen. Die                            Kinder durften selbstverständlich mitspielen, was sie mit großer Begeisterung auch taten. Endlich war einmal das erlaubt, was man sonst im Theater nicht gerne sieht. Gildenast rannte, sprang und hüpfte mit den kleinen Besuchern durch die   Gänge und  erzählte zwischendurch immer wieder spannede Geschichten von Riesen und anderen Fantasiewesen und   stellte Gedichte oder Lieder szenisch dar.

Alle Geschichten thematisierten  das "Unterwegssein" und das "Verreisen" - passend zur Reise durch das Theater.  "Wollt ihr fleißige Maler sehn, müsst ihr ins Theater gehn", schallte es auf dem Weg durch die Werkstätten. Mit dem Lastenaufzug ging es schließlich herunter auf die große Bühne, von der die Kinder den Zuschauerraum aus der Sicht der Sänger und Sängerinnen betrachten durften. Müde und hungrig kamen die Besucher nach spannender Abenteurreise in der Kantine an, wo Erfrischungen auf sie warteten.                                                                                                                                                                                    (Buersche Zeitung /Ruhrnachrichten Gelsenkirchen vom 15.4.2002)

Solche Reisen lassen sich an allen Orten durchführen - nicht nur in dem großen 'Spielhaus' Theater. Denn es geht hauptsächlich darum, die vertraute Umgebung mit anderen Augen zu sehen und zu erleben, auch mal die 'geheimen' Orte wie Lehrerzimmer o.ä. betreten zu dürfen und sich wie in einer neugierigen und staunenden Reisegemeinschaft zu fühlen.Natürlich binde ich auch gerne persönliche Geschichten wie die des Gebäudes, eines Baums, des Stadtteils oder einer Person nach vorheriger Absprache mit ein.

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                                       Tausendsassa hüpft übers Parkett

Die Bretter, die die Welt bedeuten, tauschte Ballett-Tänzer Rolf Gildenast gestern für einen Vor-                                    mittag gegen die Turnhallenplanken der Grundschule Urbanusstraße ein. Der Solotänzer besucht                                  regelmäßig Schulen, um gerade Jüngeren Kultur hautnah näher zu bringen.                                                                

Gestern brachte er spielend leicht 150 Kinder zum Toben. Nachdem er zuerst Pantomime für die                                   Zweitklässler geboten hatte, lud er die Viertklässler zu einer Gedichtlesung ein. Nur - Lesen heißt                                  bei Gildenast nicht gleich Lesen : Der 34-jährige Tausendsassa sprang, sang, tanzte, fiel, hustete                                und pustete, dass sein Publikum vor Begeisterung beinahe von den Holzbänken plumpste. Goethes "Zauberlehrling"         hauchte der Mime so viel Leben ein wie Hausmanns "Bremer Stadtmusikanten", von denen Schulleiter Günter Kranz den Esel spielen durfte, auf dem sich drei Steppkes als Hund, Katze und Hahn stapelten.

Pressetext zum Bild                                                               [Foto : Heinrich Jung/WAZ]

 

Leonards Wunderland

Alle Plakatentwürfe für 'Spielwerk' von Katrin Michels

Immer wieder bezog Gildenast die Kinder in sein Spiel mit ein, und wenn er die Kulisse nach freiwilligen Statisten musterte, reckten sich unter lauten    "Ich, ich"-Rufen dutzende Finger gen Hallendecke. Der Gelsenkirchener zog  alle Register, hüpfte wie ein Gummiball übers Parkett, verteilte Regenschir-  me, um die Kinder vor seinen Gießkannenattacken zu schützen und brachte ein Gedicht sogar in Hip-Hop-Form als Sprechgesang dar, so der Enthusi-    asmus auch auf die johlenden und jauchzenden Kinder übersprang.

Und wenn auch nur einige wenige das Interesse gefunden haben sollten, ein- mal in die Originalgedichte hineinzuschmökern, hätte sich Rolf Gildenasts   Auftritt schon gelohnt.                                                                                                                                                     (WAZ Buer vom 10.12.1999)

Foto 'Das große Lalula' von Heinrich Jung/WAZ
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Überblick 1

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Foto von Valerie Paziorek/Ruhrnachrichten
Foto von Martin Möller/WAZ

                                         Der Weihnachtsmann sagt Au                                                                                               Rolf Gildenast geht mit Geschenken auf die Reise quer über den Globus

Gildenast, Ex-Solotänzer im Ballett Schindowski und Theaterpreisträger, folgt in diesem neuen Pro-                             jekt seiner Reihe „Spielwerk" wieder seinem Anspruch eines Totaltheaters. Musik, Sprache, Tanz,                                Pantomime, Rezitation, Gag und Interaktion (mit Kindern und deren Eltern im Publikumshalbrund)                                ergänzen sich zu einem mehrschichtigen Unterhaltungs- und Bildungsauftrag. Denn die Pädagogik                               bleibt bei Spaßvogel Gildenast niemals außen vor.

Der Weihnachtsmann ist krank. Ersatz muss her, denn die Kinder in aller Welt warten auf den Besuch. Schließlich gibt es traditionell schöne Geschenke. Der Gehilfe muss einspringen. Er reist kreuz und quer über den Globus, gehetzt vom Terminzwang um die Weihnachtstage. Er gibt Gastspiele in Südafrika und Schweden, Russland und Ekuador, China und Ägypten, Israel und Indien, Kanada und Italien, Portugal und Australien, Mexiko und Deutschland. Überall lernt er typische Rituale und Bräuche von Advents- und Weihnachtszeit kennen. Mal reist er auf dem Dromedar, mal auf dem     Esel, mal fliegt er über den Wolken, mal stapft er stolpernd durch die Wüste oder landet im Sumpf. Auf einer Landkarte kann man die Stationen verfolgen.

Die Kinder hängen an Gildenasts Lippen, seiner hohen Schule des Erzählens und Spielens. Das geht ganz zwanglos     über die Bühne. Wobei der sportiv-theatralische „Marathon-Mann" die übliche Trennung zwischen Akteur und Auditorium aufhebt. Er bewegt sich wie ein wahrhaftiger Traumtänzer zwischen Krippenspiel und Abenteuerland. Mit Witz und Über- raschungen stattet er Figur und Begegnungen mit dem Fremden, das plötzlich so nah und natürlich wird, aus.                                                                                                                                      (WAZ Gelsenkirchen vom 2.11.2005)   

Für die Rechtschreibung übernehme ich zwar keine Gewähr, wünsche aber viel Spaß Länderraten :                              Frohe Weihnachten - merry Christmas - je dan kuie le - christmes ki mubark - milad majid - hag chamulad sameyach - god jul - wesjologo rozdjestwa - buon Natale - boas festas - aschiapa - prettige kerstdagen - feliz Natal - feliz Navidad - joyeux Noel - hauskaa joulua                                                                                                           (Rolf Gildenast)

Der Mondfänger       Pantomime macht das Un- mögliche möglich:den Mond vom Himmel holen, um dann wie in einen Pfirsich hineinzubeißen. Ein Luftballonverkäufer, ein Vogel, ein Löwenbändiger u.a. spazieren durch den Raum - und zum Schluss gehen wir gemeinsam auf eine Reise zu einer Menge unsichtbarer Abenteuer.

In10Tänzen um die Welt "Es gibt schwarze Men- schen und manche sind weiß oder rot oder gelb, wie du sicherlich weißt." Gildenast moderiert im Rapgesang eine Reise um die Welt und präsentiert verschiedene Länder mit ihren Nationaltänzen : von China bis in die USA, von Schottland bis Afrika und weiter zum Mond.

10 neue Tänze u. d. Welt "Die Welt ist groß...bu dünya büyük... " Diesmal startet die Reise in den Niederlanden und geht über Bayern durch den 'Rest' der Welt. U.a. eine kleine Capoeiraschule, ein Voo- doo-, ein Fächer- und ein Bauchtanz "... und ich will gerne mit euch wetten, dass auf dieser Welt jeder singen und tanzen kann"

Das große Lalula             Mitraten, -singen, -spielen sind angesagt bei Bekann- tem und Unbekanntem, bei Zauberfloskeln und dem Schlaraffenland-Rap, von Goethe bis zu Tante Trude Trippelstein, bei der See- reise zu den "wilden Ker- len" und zusammen mit den Bremer Stadtmusikanten und dann ist da noch die rote  Riesenrübe.

Siegfried Drachentöter "He, he, Siegfried,,  ich bin der stärkste Mann!" Warum es trotzdem zu einem schlimmen Ende für ihn kommt ? Rolf Gildenast schlüpft bei der Beant- wortumg in die Rollen des trotteligen König Gunter, des listigen Hagen, der starken Brunhild, der schönen Kriemhild und natürlich des (fast) unbesiegbaren Siegfried.

Das große Fest der kleinen Kriemhild         ist eigentlich eine sehr traurige Geschichte von Menschen, die nur nach dem Motto "wie du mir, so ich dir" handeln. Wohin das führen kann, zeigt Gildenast aber auf spitzbübisch heitere Weise und am Ende singen alle Attilas Lieb- lingssong "Immer soll die Sonne scheinen, immer soll Frieden da sein."

Vormttag eines Strolchs "Klassische Musik – igittigitt!" Doch auch der Strolch Rolf Gildenast denkt am Ende anders über Barock, Romantik und Moderne, über ‚Schrumm-schrumms' und die anderen  Instrumente im Orchester sowie verschie- dene ‚Kompodingsdas'. Es wird mitdirigiert und auch mitgetanzt zu Vivaldi, Mozart etc. featuring Status Quo.

Unterwegs im Haus     Theater ist da, wo man Theater macht. Rolf Gildenast verwandelt die unterschiedlichsten Räu- me durch Erzählungen und theatralische Aktionen zu einem Riesenspielplatz der Fantasie : Eine Reise mit Ge- schichten, die allesamt ums Thema Reisen krei- sen, mal aus der Feder z.B. Goethes, mal aus der von Kindern.

Fußball und Musiktheater scheinen auf den ersten Blick Gegensätze, die nicht zusammenkommen                        wollen. Nicht so bei Rolf Gildenast. Der ließ Sonntagmorgen bei einer neuen Folge des "Spielwerks"                              im Musiktheater echte Fußballstadion-Atmosphäre aufkommen.

Gildenast hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den kleinen Besuchern klassische Musik näher zu                           bringen. Zu Beginn sang er gemeinsam mit dem Publikum eine Lobeshymne auf den FC Schalke.                             Dass es sich bei der Melodie eigentlich um einen 400 Jahre alten Kanon für den damaligen Papst                         handelte, ließ Gildenast nach der La-Ola-Welle für die Schalker ganz nebenbei einfließen.

Mit Heinz Stein, der eine "Klamotte nach der anderen aus seiner klassischen Kiste" zauberte, machte Gildenast den Kindern klar, dass klassische Musik spannend sein kann. Mit der "Neuen Quietschharmonie Nordwein Restfalen" - ein aus zuschauenden Kindern und Erwachsenen zusammengesetztes Orchester spielte er Beethovens neunte Symphonie nach. Danach wandelte er mit ihnen auf Richard Wagners Spuren und unternahm einen abenteuerlichen Walkürenritt.

Die Zuschauer waren mit Feuereifer bei der Sache und staunten nicht schlecht, welche tänzerischen und schauspieleri- schen Leistungen Gildenast zu "Am Brunnen vor dem Tore" oder Mozarts Jupitersymphonie vollbrachte.Dabei bezog er die Kinder stets ins Geschehen ein und zeigte ein äußerst humorvolles Programm, bei dem die Zuschauer spielerisch eine Menge über die Epochen und Komponisten erfuhren.                                                                                                                                                                      (Buersche Zeitung/ Ruhrnachrichten Gelsenkirchen vom 26.1.2004)

Auf ähnlich bewegte und bewegende Art und Weise werden neben Giovanni Pierluigi da Palestrina als Vertreter der Renaissance-Musik, Mozart und Beethoven ("... wo sind echte Klassiker"), Schubert und Wagner als laute und leise 'Gefühlstonmaler' auch Joseph Haydn (Kaiserquartett, 2.Satz), Antonio Vivaldi (Ausschnitt aus 'Vier Jahreszeiten'), Claude Debussy (Ausschnitt aus 'La mer') und natürlich Status Quo zu 'Wort' kommen. Mehr zu Heinz Stein.

                                   Schwanen-Zauber erfasst jung und alt                                                                                       Rolf Gildenast zeigt zusammen mit Melania Belfiore eine eigene Fassung                                                                                                  des russischen Ballettklassikers

„Schwanensee" , der Klassiker unter den großen Ballettstücken des internationalen Repertoires,                                   ausgerechnet für Kinder als Zielgruppe? Doch, das geht. Aber nur, wenn ein theatralischer Tausend-                              sassa wie Rolf Gildenast Regie führt und die Choreographie steuert. Denn die gesamte Handlung                                   würde Stunden in Anspruch nehmen.Unter dem roten Theaterzelt fand die „Uraufführung" statt.

Pfiffig und kindgerecht denkend, wie Gildenast arbeitet, zieht er die Story um den Prinzen Siegfried,                              der sich ausgerechnet die Schwanenkönigin Odette zur Braut wählt, stark zusammen. Die Fast-Tragödie, bei der noch   der fiese Zauberer Rotbart (Rotrock) arg mitmischt, entbehrt im Zeitraffer nicht komischer Situationen. Zumal Gildenast die Jugend im  Auditorium so einbezieht, dass die Überraschungen und Verwicklungen nur so herauspurzeln. „Schwanensee" ist ein Handel um Liebe und Gefühl, um Reinheit und Treue.

In Melania Belfiore besitzt Gildenast, der wie ein Chamäleon die Farben und Figuren wechselt, eine ideale Partnerin. Im  Pas de deux verzaubert sie durch Charme, in den Spitzen-Soli nimmt sie durch den stillen Ernst in Gesicht und Pose ein im Spiel setzt sie einen eleganten Gegenpol zu den quirligen Improvisationen ihres Partners. Erstaunlich, dass die        Ballerina aus der Ballettgarde von Bernd Schindowski die klassische Anmut russischer Tanzprägung nicht verlernt hat.  Sie bewegt sich so natürlich „auf Spitze" und im Tutu, als ob sie nie aus diesen Ballettnormen der großen Tradition        ausgestiegen wäre.

Und immer wieder erzählt Gildenast erfrischend anders die Entwicklung der Love Story einer scheinbar unglücklichen     Verbindung. Ob Zauberwald oder Prinzenschloss, Jagdszenen oder Schwanenschicksal - er findet einen eigenen Zugangund entwickelt aus den verfremdeten Stationen eine Geschichte mit innerer Logik. Dieser kann das kindliche       Publikum jederzeit folgen.Und wie reagieren die Erwachsenen, die Eltern auf „Schwanensee" in dieser Fassung ? Mit staunenden Augen und Verständnis. Prinz/ Odette haben viele Freunde.              (WAZ Gelsenkirchen vom 23.5.2006)

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Karneval der Tiere

 

Tiere feiern Weihnachten

mehr zu Melania Belfiore                                                         Foto von Jo Kleine-Büning/Buersche Zeitung
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Schwanensee

Zeichnung von Sascha Lutz

Dieser Karneval: ein tierisches Vergnügen mit pädagogischem Sinn.                                                              (WAZ Gelsenkirchen vom 27.3.2007)

"Der Löwe auf dem Sofa liegt/ und keiner ihn da runter kriegt !                  Die Kinder spielen um ihn her/ das stört den Löwen...                              Die Löwin in der Küche steht/ und schon die Zebraschnitzel brät.              Der Löwenmann von Welt ist faul/ allein er hat ein großes ...                    Und brüllt er, so erschrecken sich die Kinder/ und die Löwenfrau nicht minder."

 

Weihnacht 3008

 

Tausendsassa

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                                       Tierparade mit menschlichen Zügen

Der Franzose Camille Saint-Saens schrieb eine geniale Musik: „Karneval der Tiere" für Klavier/                                     Orchester. Sie ist die Vorlage für das gleichnamige Tanz-Literatur-Schau-Spiel, das Rolf Gildenast                                im Theaterzelt des MiR-Foyers uraufführte. Begeisterte Kinder und Eltern verfolgten die Parade und                               ließen sich in die Aktionen des Solisten einbinden.

Denn das ist die große Kunst des exzellenten Kleinkünstlers: Er geht auf das Publikum zu, bezieht                              Jung und Alt ins Geschehen ein, lässt sie - in diesem Fall - mitreimen und -texten. Die schwierigste                              Aufgabe galt der sportlichen Fitness: Wer macht die Rolle vorwärts - am langsamsten! So purzelten die Kleinen „gaaa-anz" ruhig über die Bühne.

Der Reiz von Musik und Thema liegt auf der Hand : Menschen gestalten Tiere. Der vielseitige, stets andere motivierende Gildenast greift eine solche Theaterchance intelligent auf. Elefant, Löwe, Fischschwarm, Stier, Schildkröte, Vögel u.a. bieten ihm vorzügliche Stichworte für unterhaltende, informierende, überraschende Szenen und Pointen. Der Tierwelt raubt er manch' Klischee, um aus dieser Aufklärung heraus eigene spielerische Akzente zu setzen.Die animalischen Begeg- nungen werden von der farbigen, klangmalenden Partitur umworben.

 

Überblick 2

                                 La-Ola-Wellen für Haydn und Beethoven

 

In 10 Tänzen um die Welt

                                           Kinder als Dichter in der Manege

In "Leonards Wunderland"ist fast alles möglich. Dort gibt es Löwen, die Vegetarier sind, Mücken, die                           Elefanten zur Strecke bringen und Katzen, die fliegen können. Wie man mit ein bisschen Phantasie                               tolle Abenteuer erleben kann, zeigte Rolf Gildenast den Kindern am Sonntag unter dem roten Theater-                            zelt.

Zusammen mit dem Ückendorfer Lyriker Heinz Stein feierte Gildenast am Sonntag die Premiere                                    einer neuen Produktion der "Spielwerk'-Reihe. In alter schelmischer Manier nahm der ehemalige                                    Tänzer des Ballett Schindowski die Kinder im Foyer des Musiktheaters auf eine Reise in phantasievolle Geschichten und Gedichte Heinz Steins, die er gemeinsam mit dem Dichter in Szene setzte.

Die Kinder wurden dabei selber zu den größten Helden. Sie verwandelten sich in Löwen oder in Apfelbäume, die sich sanft im Wind wiegen und am Ende sogar in die Hauptakteure aus Heinz Steins Zirkusgedicht. Hier durften sie gemeinsam mit Gildenast auf dem gefährlichen Hochseil tanzen, als Löwen durch Feuerreifen springen und sogar einen "Salto Mortale" wagen. Mit Möhren durften die Jungen und Mädchen die Instrumentalisten in einem Zirkusorchester imitieren. Gemeinsam mit den Kindern wirbelte Gildenast über die Bühne, tanzte, alberte und machte einen Spaß nach dem anderen.

"Applaus für die Kinder der Phantasie", forderte der Tänzer am Ende der Vorstellung vom Publikum. Die stolzen Eltern ließen sich nicht zweimal bitten und klatschten Beifall für den Mut, den ihre Sprösslinge in der Manege bewiesen hat- ten.Die Kinder lernten am Sonntag jedoch nicht nur, welche Möglichkeiten ihnen die eigene Phantasie bietet.Gildenast zeigte ihnen außerdem, dass in jedem von ihnen ein kleiner Dichter steckt. Weil er selbst die ganze Zeit in Reimen sprach, fanden die Kinder schnell Freude daran, eigene Reimwörter zu finden.Gemeinsam mit Heinz Stein dichteten sie so ihr ganz eigenes Gedicht. "Mit Worten kann ich mir eine Welt zaubern, ganz wie sie mir gefällt" - das war auch dem Publikum nach dem rund 75-minütigen Programm klar.                                                                                                                                                                                                   (Buersche Zeitung/ Ruhrnachrichten vom 17.5.2004)

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Tgunat - die Legende vom Lachs

 

Schwanensee

 

Der Au-Weihnachtsmann

 

Der Au-Weihnachtsmann

                                       Fröhliche Uuh-Uuh-Weihnacht !                                                                                                     Wer schon immer wissen wollte, wie Tiere Weihnachten verbringen,                                                                                 Rolf Gildenast gibt mit seinem bunten Programm Aufschluss

„Ob Tiere wirklich wissen, wann Weihnachten ist?", fragt Rolf Gildenast sein junges Publikum.                                      „Nicht wirklich", vermutet die kleine Marie. Sie ist eines von rund 30 Kinderr die es sich im Vorführ-                                raum der Stadtteilbücherei Erle bequem gemacht haben. Doch mit ein wenig Fantasie ist alles                                     möglich. Und so führte Gildenast zur Musik des „Karnevals der Tiere" seine Zuschauer mit Tanz und                             Gesang in eine weihnachtliche Tierwelt ein.

Menschliche Sorgen

Natürlich darf dabei der Löwe nicht fehlen. Der König der Tiere ist neben dem scharfen Gebiss vor allem für seine Faulheit bekannt. Während er in der Sonne liegt, kümmert sich die Löwenfrau um das Jagen. Doch irgendwann reicht es auch ihr und so muss sich der Stammhalter zum Fest mi Mikrowellenkost begnügen, während sich die Gattin beim Friseur das Fell bürsten lässt. Die Schildkröte hingegen hat ganz andere Sorgen. Sie kann sich einfach nicht für das richtige Weihnachtsgeschenk entscheiden. Für ein Geschöpf, das nicht gerade zu den Sprintern des Tierreichs gehört, kann das ein zeitraubendes Unterfangen sein.

Tierisch gute Show

Die Kinder nahmen aktiv am Programm teil. Ob Klatschen, Reimen oder Raten - das junge Publikum brachte sich begeistert ein. Besonders die verschiedenen Tiergeräusche ahmten die Kleinen eifrig nach und dichteten das berühmte Weihnachtslied in „We wish you a merry Uuh-Uuh-Uuh and happy new year" um.

Affenstark !                                                                                                                   (Buerpott vom 18.12.2007)

Leonards Wunderland Von Hähnen auf Kirchtür- men, Mücken und Elefan- ten, von Fantasiegestalten und vor allem von dem seltsamen Wesen mit Namen Mensch erzählt und liest der Autor Heinz Stein. Gildenast erweckt seine  Geschi- chten, Reime und Gedanken zum Leben und bindet ‚seinen' Opa wie die Zuschauer in das 'große' Spiel  mit ein.

Der                                 Au-Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann schickt dieses Jahr seinen Sohn auf die große Reise, denn er muss das Bett hüten. Der hat zwar sein Notizbuch dabei, trotzdem geht eine Menge schief bis die Kinder  von Australien bis Amerika, von Südafrika bis zum Nordkap wie gewohnt 'ihr' Fest feiern können. Happy Noёl !

Schwanensee   Gemeisam mit der Solotänzerin Melania Belfiore erzählt und -tanzt Gildenast das bekannte Ballettmärchen zur Musik von Tschaikowsky rund um die verzauberte Prinzes- sin, den Prinzen Siegfried und den Zauberer Rotbart : Eine Geschichte mit viel Humor , mit Tanz auf der Spitze und einem roman- tischen Ende im Plansch- becken.

Karneval der Tiere Der Löwenmann von Welt ist faul, Elefanten haben eine dünne Haut, der Esel ist zwar nicht dumm, aber störrisch... All dies Tierisch, allzu Menschliche gibt Rolf Gildenast in Tänzen zu eigenen Gedichten und der originellen Musik von  Camille Saint-Saёns unter kräftiger Mithilfe der Kinder und Erwachsenen zum Besten.

Tiere feiern Weihnachten "Die Löwin in der Küche steht und schon den Zebrabraten brät." Paral- lelen zu den menschlichen Pendants durchaus nicht ausgeschlossen. Die Schild- kröte kann sich nicht für ein passendes Geschenk ent- scheiden... und Parallelen zum Programm 'Karneval der Tiere' sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Aber hier weihnachtet es eben mehr.

Tgunat - die indianische Legende vom Lachs     Ein Tanztheaterstück jen- seits jeglicher Winnetou- Mentalität mit viel Fach- wissen über das Leben der nordamerikanischen Indian- er, zwischen Mythik und der Gildenast eigenen Komik.   In der Rolle von Shin'qo'klah, dem Sohn des Häuptlings, erzählt  er von seiner dreijährigen Reise ins Reich der Lachse.

Weihnacht 3008             Eine Zeitreise vom 25.12. 1009 v.Chr. bis in die ferne Zukunft - über die Jahre 0, 9, 309, 909, 1609, 1809 und 2009. Die Zeit der Wiederkehr des Lichts war und ist in vielerlei Hinsicht eine Besondere und für die Art und Weise dies zu feiern, gilt beileibe nicht "alle Jahre wieder…", sondern ist eine spannende Geschichte.

Fußball is coming home Afrikanische Märchen, Tanz zu afrikanischer Musik sowie fiktive Übungs- einheiten der afrikanischen WM-Teilnehmer - den Ad- lern, Löwen, Wüsten- füchsen, den Elefanten, schwarzen Sternen und den 'Jungs, Jungs' aus Südafrika geben einen vielfältigen Einblick in den kulturellen Reichtum Afrikas.

 

Fußball is coming home

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                                                 Im Angesicht der Nacht                                                                                                 ...wird ein kleines Licht zur Macht

Unter diesem Motto berichtet Rolf Gildenast von den Festlichkeiten rund um die Zeit der Winter-    sonnenwende und wie sich die Bräuche, auch die christlichen, im Laufe der Zeit verändert haben.

"Alle Jahre wieder kommt..." - zumindest seit ca.1870 der sogenannte Weihnachtsmann ins Haus, seit ca. 1170 das Wort 'wîhen naht' vor und seit 381 unter Kaiser Konstantin dem Großen der 25.12. als des Kindleins Geburtstag in Betracht.

Ganz so wissenschaftlich geht es bei dieser theatralen Zeitreise mit Rolf Gildenast  allerdings nicht zu, aber spannend ist es schon zu erfahren, wie sich die Bräuche gene-  

rell und für die Kinder speziell entwickelten : Gibt es schillern- de Geschenke oder schallende Schelte, stundenlange Gesän- ge auf Latein oder die neueste X-mas-Pop-CD ?

Aber unabhängig von der Art des Feierns stand stets das Licht im Vordergrund, die Zuversicht auf Wärme, Wachstum und bessere Zeiten symbolisierend.

Ob man dies lieber wie die Germanen beim Springen über's

Feuer, wie die Römer bei ausgelassenen (Weihnachts)-Brot-und-Spielen, bei Kerzen- schein oder Lichterkettenbaum sich wünscht oder heraufbeschwört, kann jeder für sich zusammen mit Rolf Gildenast ausprobieren... die Hirten erwärmten sich jedenfalls bei einem Tänzchen zu einem aramäischen Wiegenlied.

(Der Aktualität halber heißt das Programm natürlich in diesem Jahr 'Weihnacht 3009')

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Tausendsassa

                                       Besser machen geht nicht immer                                                                                               Rolf Gildenast erzählt von dem Häuptlingssohn, der als Tgunat sein indianisches Volk rettet.                                                                 Uraufführung mit viel Fantasie, Poesie, Magie und Kult

Er will besser sein als andere. Besser springen, besser Bogen schießen, schwimmen, kämpfen,                              besser tanzen. Doch das gelingt nicht immer. Shin'qo'klah, der Sohn des Indianerhäuptlings, muss                               erkennen : Nur Ausdauer, Geduld, Zähigkeit garantieren Erfolg. Doch als er als Retter für sein Volk                       gebraucht wird, ist der Junge zur Stelle. Er wird zum Tgunat, zum Lachs.

Rolf Gildenast erzählt einen uralten Mythos von einem Jungen, der schon früh reif wird; von einem                                  Vater, der beinahe sein Kind aus Hungersnot heraus getötet hätte; von dem Einssein von Natur und Mensch, das immer wieder - bis heute - gefährdet oder gestört werden kann.

„Tgunat - die indianische Legende vom Lachs" dokumentiert in Sprache, Spiel, Pantomime, Tanz und Musik das Über- leben eines Stammes, der dem Hunger ausgesetzt ist. Selbst die Bären, Hunde und die Wölfe leiden bittere Not. Doch Shin'qo'klah wird selber zum Lachs, der die Menschen rettet, weil der ewige Lebenskreislauf wieder harmonisiert wird.

Ein starkes Stück mit alter Magie und Poesie, das der Gelsenkirchener Tänzer, einst Solist im Ballett Schindowski, einstudiert hat. Er fühlt sich ein in eine fast untergegangene Kultur, in fremde Rituale, die scheinbar so brutal sein können - doch er federt sie vor und mit den Kindern durch Musik und kollektive Aktion wieder ab. Er macht den Hintergrund einer poetischen Sage um Trauer und Tod, um Hilfe und Überleben mit einfachen Mitteln deutlich.

Die Weisheit und Wahrheit der Indianer und ihres Existenzrhythmus greift er auf - die Kinder im Publikum gehen auf ihn ein, leiden und jubeln je nach Szene und Situation mit. Die Erwachsenen nimmt Gildenast mit in den großen Reichtum der wissenden Mythologie. Der Sohn wird gerettet, dieser rettet sein Volk, die Lachse kehren zurück : Eine Erzählung, die tief lotet.                                                                                                                                                                                                                                                                                        WAZ Gelsenkirchen vom 14.4.2008

                                                       Damals in Afrika

„Es ist nicht alles wahr, was ich erzähle, aber so geht meine Geschichte", sagt Rolf Gildenast.                                    Auf ihm ruhen die Blicke von fast sechzig Kindern der Rungenbergschule. Ganz gespannt sind sie,                                weil sie die Premiere von „Fußball Is Coming Home" miterleben dürfen. Grundlage für das Stück zur                               Fußball-Weltmeisterschaft ist eine humorvolle These des Tänzers. „In Afrika gab es die ersten Men-                             schen. Also müsste es dort auch die ersten Fußballer gegeben haben und der Fußball käme mit                                 der ersten WM in Afrika wieder nach Hause." Dass das nicht stimmt, weiß Rolf Gildenast selbst.                                  Aber er bedient sich der afrikanischen Einstellung, es komme weniger auf den Wahrheitsgehalt                                    einer Geschichte an, als auf deren Qualität.Und die ist im ganzen Stück hoch.                                                          Schon mit dem ersten Tanz zieht er die Kinder in seinen Bann, als er die Sinnbilder für die sechs an der WM teilnehmen- den afrikanischen Länder zu „The Lion Sleeps Tonight" tanzt. Für Nigeria zum Beispiel steht der „Superadler". Für die Elfenbeinküste die Elefanten und für Kamerun der unbezähmbare Löwe. Diese tierischen Charaktere stellt Gildenast dar - tänzerisch in einer Art Ausdruckstanz, mimisch mit pointierten Grimassen für jedes Tier.                                              Auf Tanzeinlagen folgen Spiele und auch Geschichten. Drei afrikanische Märchen erzählt Gildenast. Zum Beispiel vom König der Tiere, dem Löwen, der für alle ein großes Fest gibt und am Abend Geschenke verteilt. Los geht es mit den Hörnern. Die hätten die Antilopen gerne. Und weil der Elefant die auch will und zu überschwänglich ist, rammt ihm der Löwe die Hörner kurzerhand ins Maul. „So hat der Elefant seine Stoßzähne bekommen." Elefant ist auch gleich das Stichwort für ein kleines Spielchen, den Elefantenfußball, für den sich schnell vier Freiwillige finden. Und die lassen sich danach sogar zu einem gemeinsamen Tanz mit Gildenast animieren. Völlig ungehemmt, schon der erste Erfolg des Stückes, und frei bewegen sich die Kleinen in der Kulisse von Gildenast. Und der hält durch schnelle Wechsel und humorvolles Tanztheater die Kinder stets bei Laune.                                                                                                  „Zeigen, dass in Afrika viele Dinge anders sind", will Rolf Gildenast mit seinem neuen Stück. Er nutzt den Fußball, um den Kindern Kultur, Tanz und Musik nahe zu bringen. Sein Programm ist stimmig. Es lebt von seinem Unterhaltungswert auf der einen Seite und vom Bildungswert auf der anderen. Schade, dass es zeitlich limitiert ist, auf die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft beschränkt und nur noch ein paar Mal in der Stadt aufgeführt wird.                                                                                                                                                                                    WAZ Buer vom 3.6.2010

Spielwerk ab 6

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