Die Welt ist groß und wirklich nicht klein, deshalb können auch so viele Menschen hier. Es gibt schwarze Menschen und andere sind weiß oder rot oder gelb, wie du sicherlich weißt. Rolf Gildenast
theatergildenast r.g. solo & friends
Spielwerk ab 6 bezeichnet dabei verschiedene Inszenierungen für Menschen ab 6.
Neben dem Näherbringen unterschiedlicher Kunstgattungen auf spielerische Art und Weise liegt der Schwerpunkt der jeweiligen Vorführungen auf dem Einbeziehen der ZuschauerInnen in das Bühnengeschehen, der Animation zum aktiven Mitmachen. So werden Tanz (von Ballett bis zu türkischen Tänzen und weiter in die Welt hinaus), Pantomime (vom Scharade-Spiel bis zum imaginären Zoo und Marcel Marceau), Gedichte (vom Zauberlehrling, den Bremer Stadtmusikanten, 'Wilden Kerlen' und anderen), Musik und Theater nicht nur hautnah erlebt, sondern durch Mittanzen, Mitsprechen, Mitsingen und Mitspielen auch nachhaltig miterlebt.
Die 60- bis 75-minütigen Programme sind darüber hinaus z.T. wie Bausteine unterschiedlich kombinierbar und lassen sich im Hinblick auf die Bedürfnisse der SchülerInnen bzw. Wünsche der LehrerInnen variabel gestalten. Im Anschluss an die jeweiligen Auftritte dürfen dann der chinesische Glücksdrache gestreichelt, die rote Riesenrübe durch den Raum getragen oder Rolf Gildenast Löcher in den Bauch gefragt werden – es sei denn, wir müssen unbedingt noch mal die neuseeländische Art, Schalke 04 anzufeuern, wiederholen.
Auch in den neuen Angeboten suche ich z.B. das Nibelungenlied bzw. klassische Musik auf gewohnt vielfältige und vor allem sinnliche Weise den ZuschauerInnen nahe zu bringen, d.h. die Menschen ab 6 da abzuholen, wo sie herkommen, und in die Welt des Theater-Spiels zu entführen.
Alles, dessen es hierzu bedarf, sind ca. 6x6m freie Fläche, sei es im Klassenraum, in der Aula, der Turnhalle oder auf dem Schulhof, und ein Honorar von... - nachfragen kostet nichts pro Vorstellung.
Theater soll vor allen Dingen Spaß machen. Selber Theater spielen bringt allerdings oft noch mehr Vergnügen, dazu persönliche Erfahrungen mit dem dargestellten Stoff – und auch mit sich selbst. Was ich zu Workshops, Projekttagen oder –wochen anzubieten habe, finden Sie unter Werkstatt : "Das Leben ist ein Spiel – also : Spielen wir !"
Himmelsköcher auf Sternensplitterfang
Den Mond mit dem Lasso einfangen
Kann ein Schwan fliegen ? Ein Blinder sehen ? Ein Mann mit Lasso den Mond vom Himmel holen ? Ja, in der Pantomime ist alles möglich - so ist das Credo von Rolf Gildenast. Nichts ist unmöglich im weiten Feld der Fantasie.
Das will der Solotänzer in seinem aus vielen kleinen Geschichten zusammengepuzzelten Spiel "Der Mondfänger" sagen. Er nimmt die Jugend mit auf seine Reise in die Illusion. Mal mimt er einen Clown, mal einen Zoowärter, mal einen Ballonverkäufer, dann wieder einen Grimassenschneider - immer sind es hübsche Szenen, die ganz weit weg von Gelsenkirchen und dem Alltag führen.
Mit der Kunst des wortlosen Theaters, der Pantomime, erzählt Gildenast vom Reichtum des Lebens, von Menschen und Tieren, von Verrückten und Sympathischen, von lustigen Begebenheiten und Kindererfahrungen. In die anekdotischen Situationen verwebt er das Abc seines Berufes. Wie er sich locker macht vor einem Auftritt, wie er jeden Tag die Mus- kulatur, die Bewegungsabläufe, das Dehnen, Strecken und Fallen des Körpers trainiert.
Dabei bezieht er die Kinder unkompliziert und motivierend in seine Etüden ein. So wird aus dem solistischen Theater ein richtiges "Publikumsstück" : alle machen mit. (WAZ Gelsenkirchen vom 17.10.2000)
Im Zoo sind die Tiere glücklich oder traurig ? - Pantomime ist die Kunst mit nix außer seinem Körper und der Fantasie alles darzustellen, z.B. Der Mondfänger - oder Ein komischer Vogel, der am Ende doch noch fliegen lernt. - Spieg- lein, Spieglein.. oder wie ich Pantomime wurde. - The winner is... ist eine Kurzversion übers Boxen, den Froschkönig und Dornröschen mit einem mutigen Freiwilligen. - Der Luftballonverkäufer und Das Monster erleben allerhand Über- raschungen. - Wer gewinnt bei Scharade die meisten Luftpunkte ? - Leo Leoni, der größte Tigerdompteur der Welt zu Gast in Kirchengelsen, Weickel-Anne, Munddort.. - und bei Die große Reise sind alle eingeladen.
Und dann regnet es Sternensplitter
Zwei Finger als Hörner an den Kopf haltend laufen drei kleine Zuschauer schnaubend und stampfend über die Bühne. Stierkampf in Spanien - eine der insgesamt zehn Stationen in Rolf Gildenasts Programm "In zehn Tänzen um die Welt". Mit diesem Stück setzte der Tänzer im Rotationstheater die Reihe "Spannendes Theater" für Kinder von fünf bis zehn fort.
Tanzend und erzählend führt Gildenast sein junges Publikum durch fremde Länder und Kulturen. Seine Reise um die Welt beginnt bei den Indianern in Amerika mit einem Tanz um den Marterpfahl. Von dort reist er weiter nach Russland, China und Indien. Zu jedem Land kann Gildenast etwas erzählen - dass es in Russland Menschen gibt, die auf den Knien tanzen, oder dass Drachen in China ein Symbol für Glück sind.
Spielerisch bezieht er der die Zuschauer immer wieder in sein Spiel ein. So werden drei Auserwählte zu Rittern geschla- gen, tanzen die Kinder wie auf einer türkischen Hochzeit. Der Mond ist die letzte Station der fantasievollen Reise. Zur Freude des kleinen Publikums werden hier Sternensplitter aus glitzerndem Papier als Glücksbringer verstreut.
Das ursprünglich für zehn Tänzer geplante Stück hat Gildenast zu einem Soloprogramm umgestaltet und dabei alle Tänze selbst choreografiert. Die Schritte habe er sich von Tänzern aus anderen Ländern zeigen lassen. Vierzehn Jahre hat Gildenast als Tänzer gearbeitet. Jetzt macht er als Freiberufler nur noch eigene Programme und schreibt Gedichte und Geschichten. Zur Freude seiner Publikums hat er die klassische Theaterperspektive aufgegeben. Dabeisein ist eben besser als zusehen. (Kristina Kloebbe, Bergische Morgenpost vom 26.2.2002)
Fahrplan : Amerika - Indianertanz; Russland - Tanz mit der Babuschka; China - Tanz mit dem Drachen; Türkei - Tanz auf der Hochzeitsfeier; Neuseeland - Anfeuerungstanz der Maoris; Spanien - Tanz mit dem Stier; Schottland - Tanz der Ritter; Indien - ein Regentanz; Afrika - Tanz der Tiere; Mond - Tanz der Sterne _
Vom Mechtenberg nach Brasilien Bilderreiche Reise Tanzreise mit Rolf Gildenast
Was ist die höchste Erhebung in Gelsenkirchen ? Der Mechtenberg. Wohin kommt man, wenn man von dort aus immer weiter "nach unten" wandert. In die "Nieder"-lande. Geographie-Unterricht erteilte, ganz nebenbei, Rolf Gildenast in seinem neuen Stück "Zehn neue Tänze um die Welt".
Das Gelsenkirchener Multitalent zwischen Ballett und Schau-Spiel nimmt wie ein Rattenfänger die Kleinen aus dem Publikum auf eine Reise. Sie führt u.a. nach Japan und Bayern, nach Italien und Brasilien. Immer gut gelaunt, immer eine Pointe in der Hinterhand, immer mit viel kindgerechtem Wissen in seiner Moderation - Gildenast hat in jeder Beziehung "viel drauf".
Und zuweilen nimmt er auch die Erwachsenen mit ins unterhaltsame, komische, traurige, kontrastreiche Spiel auf.
Ausgangs- und Hauptpunkt sind jeweils Tänze, die mit der Kultur des jeweiligen Landes verbinden.Gildenast kokettiert mit fremden Sprachen und Kulturen, drapiert Kostüme in Windeseile, um die ausgesuchten Ballettstationen zu bebildern,besiegt nebenbei Meereswellen und besteht Wüstenabenteuer.
Gildenast erzählt "pädagogisch wertvoll" von anderen Ländern und Menschen. Der Toleranzappell wird unterschwellig in seinen vieldeutigen Stücken mitgeliefert. Und er findet immer den Ton, alle gemeinsam ins Boot zu holen. Man folgt ihm gern. (WAZ Gelsenkirchen vom 10.12.2002)
Fahrplan : Holland - Holzschuhtanz; Bayern - Schuhplattler; Ghana - Tanz des Zauberers; Brasilien - Capoeira; Argentinien - Tango; Polen - Mazurka; Ägypten - Bauchtanz; Korea - Fächertanz; mit dem Wind - tanzend um die Welt
Und Goethe ist doch noch cool für Kinder... Rolf Gildenast spielt und tanzt Gedichte
Lara groß, acht Jahre alt, kennt Goethes Zauberlehrling. Die anderen Jungen und Mädchen schwanken zwischen Mickey Mouse und Irgendwas. Doch alle sind begeistert, fahren sozusagen voll auf den Klassiker ab.
Dass die Begeisterung so groß, die Freude hörbar und der Lerneffekt sichtbar wurde, dafür sorgte Rolf Gildenast. Gestern war er zu Gast in der Grundschule an der Baut, plauderte mit den hör- gierigen Kindern ganz beiläufig über Schalke-Blau und Yves-Klein-Blau .Ebenso schnell lief der Wechsel ins klassische Ressort : "Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben..." : grins, hüpf, tschühüüs. Und schon fieberten die Kinder mit dem ungehorsamen und vergesslichen Zauberlehrling, verfolgten den Kampf mit dem unsichtberan Besen. Spannend wie ein Krimi wurde das Gedicht. (Dagmar Hojtzyk, Hertener Allgemeine vom 23.3.2002)
Doch er kann auch zaubern. Und um sich selbst in dieser Sparte Mut zuzusprechen, zitiert er Texte aus den Merse- burger Zaubersprüchen (10. Jahrhundert). Und weil Zauberei Spaß mit etwas Gänsehuat verbindet, fordert Gildenast die Besucher zum Mitmachen auf. Die magischen Künste klappten auf Anhieb - es floss kein Wasser mehr aus dem mit einem Tuch umwickelten Glas ! Das Publikum stante.
Gildenasts literarische Palette reicht bei diesem mal gesungenen, mal getanzten, mal gesprochenen, mal gespielten Spektakel von Zauberfloskeln bis zum Schlaraffenland-Rap, von Goethe bis zur Tante Trude Trippelstein hinter- gründigen Texten, von der Seereise der "wilden Kerle" bis hin zu den Bremer Stadtmusikanten. Ein Reigen aus Gestern und Heute, eine Verklammerung von Fantasie und Tradition. (WAZ Gelsenkirchen vom 28.3.2000)
Von Drachen, Helden und Prinzessinnen Rolf Gildenast erzählt alte Saga
Eine Geschichte von Drachen, Riesen, Kämpfern, Helden, Verlierern, Königen, Prinzessinnen und von einem großen Schatz - das Nibelungenlied. Rolf Gildenast zeigt in der Reihe "Spielwerk" eine Fassung für Kinder - ein theatralische s Abenteuer.
Wieder kombiniert er die Darstellungsformen. Er ist Erzähler, Schauspieler, Tänzer, Pantomime, Musiker. Das junge Publikum bezieht er mit in das Geschehen ein. Damit entgeht er schnell der Gefahr, die Spannung mit den Kindern vorübergehend zu verlieren. Gildenast kennt sich in der kindlichen Psyche aus. Sein Konzept der Interaktionen geht auch sofort auf, weil die Kleinen mitdenken, mitfiebern und gern mitspielen. Und dabei die Angst vor der "Bühne" verlieren.
Die Nibelungen-Saga als Ein-Mann-Lektion : Gildenast ist mit roter Perücke Brünhilde, mit blonder Kriemhild, mit Schwert Siegfried, mit Krone Gunter usw. Wenige Requisiten reichen, um die Figuren voneinander abzugrenzen und dennoch zu charakterisieren. Zwischendurch rezitiert er in der althochdeutschen Originalsprache das Lied von dem ewigen Machtkampf zwischen den Menschen, von den Tricks, um besser, cleverer und stärker zu sein als andere.
Doch er überreizt das Thema nicht. Die Kleinen können intellektuell folgen. Selbst so schwierige Fragen nach dem "In welchem Land finde ich Siegfried ?" (Antwort : Burgund) werden nach kleinrem Zögern beantwortet.
Gildenast holt die Geschichte um den Niederlanden-Prinzen Siegfried und den Burgunderkönig Gunter von hohen Sockel der Dichtung. Er zeigt die Schwierigkeiten der Menschen untereinander und was Schreckliches passiert, wenn Macht und Vorurteile ausgenutzt werden. Am Ende : ein Appell zum Frieden. (WAZ Gelsenkirchen vom 5.2.2002)
Meister Kriemhild
Neugierig machen auf die alte Sage Die Nibelungen-Geschichte aus der Junge-Leute-Sicht
Sie ist eine echt Rockröhre. Er ist ein Kraftprotz, der vor allem viel Spaß haben will. Und einen Bungalow auf Mallorca besitzt. So stellt Rolf Gildenast das Nibelungen-Paar Kriemhild und Siegfried vor. Die Uraufführung fand im roten Theaterzelt im Foyer des Musiktheaters statt.
Helle Begeisterung in der ausverkauften Publikumsrunde. Geschichte mal ganz anders - und nicht vom Pathos-Sockel aus erzählt, sondern als heitere Lektion über Kinder, die nicht erwachsen werden wolen. Und : Wie fürchterlich menschliche Rache ausfallen kann. Ob sich die Tragödie um das historische Liebespaar wirklich so (oder eben anders, wie es bei Richard Wagner abläuft) abgespielt hat ? Jeder kann die Frage für sich und nach seinem Wissensstand beantworten.
Was diese Produktion "Das große Fest der kleinen Kriemhild" des wortgewandten, musikalisch trainierten und varianten- reich auftrumpfenden Alleinunterhalters auszeichnet, ist die überrumpelnde Schau-Spiel-Lust. Die Verwandlung ist einbegriffen. Gildenast führt Dialoge, schlägt Schlachten, wechselt witzig die Orte, trifft den imaginären Feind, macht aus blutigem Gemetzel ein Dokument des Friedens. Er erklärt, warum Menschen Menschen vernichten, warum aus Liebe Hass wird.
Diese "Erklärung liegt in seiner doppelbödigen Spielweise und in der Sprache begründet. Tausendsassa Gildenast rappt und flirtet, stirbt den Theatertod und erhebt sich zum Fiesling Hagen. und wenn er "We are the champions" anstimmt, folgen ihm gebannt die Zuschauer - er macht alle neugierig auf Geschichte und Geschichten. (WAZ Gelsenkirchen vom 11.2.2003)
Anmerkung : Siegfried, der.. und Das große Fest... sind in sich geschlossen, d.h. sowohl ohne Vorkenntnisse als auch unbabhängig voneinander zu verstehen.
Tolle Abenteuerreise bis zur Grotte des Zyklopen
Mit ein klein wenig Fantasie verwandelte sich der Zuschauerraum des Musiktheaters plötzlich in die Höhle eines Zyklopen, die Probebühne wurde zum Labyrinth des Minotaurus und das riesige Wand- relief von Yves Klein zu einem stürmischen wilden Ozean... Rolf Gildenast ging im Rahmen seiner Reihe "Spielwerk" im Theater mit Kindern auf eine Entdeckungsreise, bei der sie die tollsten Ge- schichten erlebten.
Los gings im Foyer, wo Gildenast zunächst die Geschichte von zwei Huskies aus dem Gelsen- kirchener Tierheim erzählte, die eine abenteuerliche Reise in ihre Heimat Grönland unternehmen. Die Kinder durften selbstverständlich mitspielen, was sie mit großer Begeisterung auch taten. Endlich war einmal das erlaubt, was man sonst im Theater nicht gerne sieht. Gildenast rannte, sprang und hüpfte mit den kleinen Besuchern durch die Gänge und erzählte zwischendurch immer wieder spannede Geschichten von Riesen und anderen Fantasiewesen und stellte Gedichte oder Lieder szenisch dar.
Alle Geschichten thematisierten das "Unterwegssein" und das "Verreisen" - passend zur Reise durch das Theater. "Wollt ihr fleißige Maler sehn, müsst ihr ins Theater gehn", schallte es auf dem Weg durch die Werkstätten. Mit dem Lastenaufzug ging es schließlich herunter auf die große Bühne, von der die Kinder den Zuschauerraum aus der Sicht der Sänger und Sängerinnen betrachten durften. Müde und hungrig kamen die Besucher nach spannender Abenteurreise in der Kantine an, wo Erfrischungen auf sie warteten. (Buersche Zeitung /Ruhrnachrichten Gelsenkirchen vom 15.4.2002)
Solche Reisen lassen sich an allen Orten durchführen - nicht nur in dem großen 'Spielhaus' Theater. Denn es geht hauptsächlich darum, die vertraute Umgebung mit anderen Augen zu sehen und zu erleben, auch mal die 'geheimen' Orte wie Lehrerzimmer o.ä. betreten zu dürfen und sich wie in einer neugierigen und staunenden Reisegemeinschaft zu fühlen.Natürlich binde ich auch gerne persönliche Geschichten wie die des Gebäudes, eines Baums, des Stadtteils oder einer Person nach vorheriger Absprache mit ein.
Tausendsassa hüpft übers Parkett
Die Bretter, die die Welt bedeuten, tauschte Ballett-Tänzer Rolf Gildenast gestern für einen Vor- mittag gegen die Turnhallenplanken der Grundschule Urbanusstraße ein. Der Solotänzer besucht regelmäßig Schulen, um gerade Jüngeren Kultur hautnah näher zu bringen.
Gestern brachte er spielend leicht 150 Kinder zum Toben. Nachdem er zuerst Pantomime für die Zweitklässler geboten hatte, lud er die Viertklässler zu einer Gedichtlesung ein. Nur - Lesen heißt bei Gildenast nicht gleich Lesen : Der 34-jährige Tausendsassa sprang, sang, tanzte, fiel, hustete und pustete, dass sein Publikum vor Begeisterung beinahe von den Holzbänken plumpste. Goethes "Zauberlehrling" hauchte der Mime so viel Leben ein wie Hausmanns "Bremer Stadtmusikanten", von denen Schulleiter Günter Kranz den Esel spielen durfte, auf dem sich drei Steppkes als Hund, Katze und Hahn stapelten.
Immer wieder bezog Gildenast die Kinder in sein Spiel mit ein, und wenn er die Kulisse nach freiwilligen Statisten musterte, reckten sich unter lauten "Ich, ich"-Rufen dutzende Finger gen Hallendecke. Der Gelsenkirchener zog alle Register, hüpfte wie ein Gummiball übers Parkett, verteilte Regenschir- me, um die Kinder vor seinen Gießkannenattacken zu schützen und brachte ein Gedicht sogar in Hip-Hop-Form als Sprechgesang dar, so der Enthusi- asmus auch auf die johlenden und jauchzenden Kinder übersprang.
Und wenn auch nur einige wenige das Interesse gefunden haben sollten, ein- mal in die Originalgedichte hineinzuschmökern, hätte sich Rolf Gildenasts Auftritt schon gelohnt. (WAZ Buer vom 10.12.1999)


Der Weihnachtsmann sagt Au Rolf Gildenast geht mit Geschenken auf die Reise quer über den Globus
Gildenast, Ex-Solotänzer im Ballett Schindowski und Theaterpreisträger, folgt in diesem neuen Pro- jekt seiner Reihe „Spielwerk" wieder seinem Anspruch eines Totaltheaters. Musik, Sprache, Tanz, Pantomime, Rezitation, Gag und Interaktion (mit Kindern und deren Eltern im Publikumshalbrund) ergänzen sich zu einem mehrschichtigen Unterhaltungs- und Bildungsauftrag. Denn die Pädagogik bleibt bei Spaßvogel Gildenast niemals außen vor.
Der Weihnachtsmann ist krank. Ersatz muss her, denn die Kinder in aller Welt warten auf den Besuch. Schließlich gibt es traditionell schöne Geschenke. Der Gehilfe muss einspringen. Er reist kreuz und quer über den Globus, gehetzt vom Terminzwang um die Weihnachtstage. Er gibt Gastspiele in Südafrika und Schweden, Russland und Ekuador, China und Ägypten, Israel und Indien, Kanada und Italien, Portugal und Australien, Mexiko und Deutschland. Überall lernt er typische Rituale und Bräuche von Advents- und Weihnachtszeit kennen. Mal reist er auf dem Dromedar, mal auf dem Esel, mal fliegt er über den Wolken, mal stapft er stolpernd durch die Wüste oder landet im Sumpf. Auf einer Landkarte kann man die Stationen verfolgen.
Die Kinder hängen an Gildenasts Lippen, seiner hohen Schule des Erzählens und Spielens. Das geht ganz zwanglos über die Bühne. Wobei der sportiv-theatralische „Marathon-Mann" die übliche Trennung zwischen Akteur und Auditorium aufhebt. Er bewegt sich wie ein wahrhaftiger Traumtänzer zwischen Krippenspiel und Abenteuerland. Mit Witz und Über- raschungen stattet er Figur und Begegnungen mit dem Fremden, das plötzlich so nah und natürlich wird, aus. (WAZ Gelsenkirchen vom 2.11.2005)
Für die Rechtschreibung übernehme ich zwar keine Gewähr, wünsche aber viel Spaß Länderraten : Frohe Weihnachten - merry Christmas - je dan kuie le - christmes ki mubark - milad majid - hag chamulad sameyach - god jul - wesjologo rozdjestwa - buon Natale - boas festas - aschiapa - prettige kerstdagen - feliz Natal - feliz Navidad - joyeux Noel - hauskaa joulua (Rolf Gildenast)
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Der Mondfänger Pantomime macht das Un- mögliche möglich:den Mond vom Himmel holen, um dann wie in einen Pfirsich hineinzubeißen. Ein Luftballonverkäufer, ein Vogel, ein Löwenbändiger u.a. spazieren durch den Raum - und zum Schluss gehen wir gemeinsam auf eine Reise zu einer Menge unsichtbarer Abenteuer. |
In10Tänzen um die Welt "Es gibt schwarze Men- schen und manche sind weiß oder rot oder gelb, wie du sicherlich weißt." Gildenast moderiert im Rapgesang eine Reise um die Welt und präsentiert verschiedene Länder mit ihren Nationaltänzen : von China bis in die USA, von Schottland bis Afrika und weiter zum Mond. |
10 neue Tänze u. d. Welt "Die Welt ist groß...bu dünya büyük... " Diesmal startet die Reise in den Niederlanden und geht über Bayern durch den 'Rest' der Welt. U.a. eine kleine Capoeiraschule, ein Voo- doo-, ein Fächer- und ein Bauchtanz "... und ich will gerne mit euch wetten, dass auf dieser Welt jeder singen und tanzen kann" |
Das große Lalula Mitraten, -singen, -spielen sind angesagt bei Bekann- tem und Unbekanntem, bei Zauberfloskeln und dem Schlaraffenland-Rap, von Goethe bis zu Tante Trude Trippelstein, bei der See- reise zu den "wilden Ker- len" und zusammen mit den Bremer Stadtmusikanten und dann ist da noch die rote Riesenrübe. |
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Siegfried Drachentöter "He, he, Siegfried,, ich bin der stärkste Mann!" Warum es trotzdem zu einem schlimmen Ende für ihn kommt ? Rolf Gildenast schlüpft bei der Beant- wortumg in die Rollen des trotteligen König Gunter, des listigen Hagen, der starken Brunhild, der schönen Kriemhild und natürlich des (fast) unbesiegbaren Siegfried. |
Das große Fest der kleinen Kriemhild ist eigentlich eine sehr traurige Geschichte von Menschen, die nur nach dem Motto "wie du mir, so ich dir" handeln. Wohin das führen kann, zeigt Gildenast aber auf spitzbübisch heitere Weise und am Ende singen alle Attilas Lieb- lingssong "Immer soll die Sonne scheinen, immer soll Frieden da sein." |
Vormttag eines Strolchs "Klassische Musik – igittigitt!" Doch auch der Strolch Rolf Gildenast denkt am Ende anders über Barock, Romantik und Moderne, über ‚Schrumm-schrumms' und die anderen Instrumente im Orchester sowie verschie- dene ‚Kompodingsdas'. Es wird mitdirigiert und auch mitgetanzt zu Vivaldi, Mozart etc. featuring Status Quo. |
Unterwegs im Haus Theater ist da, wo man Theater macht. Rolf Gildenast verwandelt die unterschiedlichsten Räu- me durch Erzählungen und theatralische Aktionen zu einem Riesenspielplatz der Fantasie : Eine Reise mit Ge- schichten, die allesamt ums Thema Reisen krei- sen, mal aus der Feder z.B. Goethes, mal aus der von Kindern. |
Fußball und Musiktheater scheinen auf den ersten Blick Gegensätze, die nicht zusammenkommen wollen. Nicht so bei Rolf Gildenast. Der ließ Sonntagmorgen bei einer neuen Folge des "Spielwerks" im Musiktheater echte Fußballstadion-Atmosphäre aufkommen.
Gildenast hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den kleinen Besuchern klassische Musik näher zu bringen. Zu Beginn sang er gemeinsam mit dem Publikum eine Lobeshymne auf den FC Schalke. Dass es sich bei der Melodie eigentlich um einen 400 Jahre alten Kanon für den damaligen Papst handelte, ließ Gildenast nach der La-Ola-Welle für die Schalker ganz nebenbei einfließen.
Mit Heinz Stein, der eine "Klamotte nach der anderen aus seiner klassischen Kiste" zauberte, machte Gildenast den Kindern klar, dass klassische Musik spannend sein kann. Mit der "Neuen Quietschharmonie Nordwein Restfalen" - ein aus zuschauenden Kindern und Erwachsenen zusammengesetztes Orchester spielte er Beethovens neunte Symphonie nach. Danach wandelte er mit ihnen auf Richard Wagners Spuren und unternahm einen abenteuerlichen Walkürenritt.
Die Zuschauer waren mit Feuereifer bei der Sache und staunten nicht schlecht, welche tänzerischen und schauspieleri- schen Leistungen Gildenast zu "Am Brunnen vor dem Tore" oder Mozarts Jupitersymphonie vollbrachte.Dabei bezog er die Kinder stets ins Geschehen ein und zeigte ein äußerst humorvolles Programm, bei dem die Zuschauer spielerisch eine Menge über die Epochen und Komponisten erfuhren. (Buersche Zeitung/ Ruhrnachrichten Gelsenkirchen vom 26.1.2004)
Auf ähnlich bewegte und bewegende Art und Weise werden neben Giovanni Pierluigi da Palestrina als Vertreter der Renaissance-Musik, Mozart und Beethoven ("... wo sind echte Klassiker"), Schubert und Wagner als laute und leise 'Gefühlstonmaler' auch Joseph Haydn (Kaiserquartett, 2.Satz), Antonio Vivaldi (Ausschnitt aus 'Vier Jahreszeiten'), Claude Debussy (Ausschnitt aus 'La mer') und natürlich Status Quo zu 'Wort' kommen. Mehr zu Heinz Stein.
Schwanen-Zauber erfasst jung und alt Rolf Gildenast zeigt zusammen mit Melania Belfiore eine eigene Fassung des russischen Ballettklassikers
„Schwanensee" , der Klassiker unter den großen Ballettstücken des internationalen Repertoires, ausgerechnet für Kinder als Zielgruppe? Doch, das geht. Aber nur, wenn ein theatralischer Tausend- sassa wie Rolf Gildenast Regie führt und die Choreographie steuert. Denn die gesamte Handlung würde Stunden in Anspruch nehmen.Unter dem roten Theaterzelt fand die „Uraufführung" statt.
Pfiffig und kindgerecht denkend, wie Gildenast arbeitet, zieht er die Story um den Prinzen Siegfried, der sich ausgerechnet die Schwanenkönigin Odette zur Braut wählt, stark zusammen. Die Fast-Tragödie, bei der noch der fiese Zauberer Rotbart (Rotrock) arg mitmischt, entbehrt im Zeitraffer nicht komischer Situationen. Zumal Gildenast die Jugend im Auditorium so einbezieht, dass die Überraschungen und Verwicklungen nur so herauspurzeln. „Schwanensee" ist ein Handel um Liebe und Gefühl, um Reinheit und Treue.
In Melania Belfiore besitzt Gildenast, der wie ein Chamäleon die Farben und Figuren wechselt, eine ideale Partnerin. Im Pas de deux verzaubert sie durch Charme, in den Spitzen-Soli nimmt sie durch den stillen Ernst in Gesicht und Pose ein im Spiel setzt sie einen eleganten Gegenpol zu den quirligen Improvisationen ihres Partners. Erstaunlich, dass die Ballerina aus der Ballettgarde von Bernd Schindowski die klassische Anmut russischer Tanzprägung nicht verlernt hat. Sie bewegt sich so natürlich „auf Spitze" und im Tutu, als ob sie nie aus diesen Ballettnormen der großen Tradition ausgestiegen wäre.
Und immer wieder erzählt Gildenast erfrischend anders die Entwicklung der Love Story einer scheinbar unglücklichen Verbindung. Ob Zauberwald oder Prinzenschloss, Jagdszenen oder Schwanenschicksal - er findet einen eigenen Zugangund entwickelt aus den verfremdeten Stationen eine Geschichte mit innerer Logik. Dieser kann das kindliche Publikum jederzeit folgen.Und wie reagieren die Erwachsenen, die Eltern auf „Schwanensee" in dieser Fassung ? Mit staunenden Augen und Verständnis. Prinz/ Odette haben viele Freunde. (WAZ Gelsenkirchen vom 23.5.2006)
Dieser Karneval: ein tierisches Vergnügen mit pädagogischem Sinn. (WAZ Gelsenkirchen vom 27.3.2007)
"Der Löwe auf dem Sofa liegt/ und keiner ihn da runter kriegt ! Die Kinder spielen um ihn her/ das stört den Löwen... Die Löwin in der Küche steht/ und schon die Zebraschnitzel brät. Der Löwenmann von Welt ist faul/ allein er hat ein großes ... Und brüllt er, so erschrecken sich die Kinder/ und die Löwenfrau nicht minder."
Tierparade mit menschlichen Zügen
Der Franzose Camille Saint-Saens schrieb eine geniale Musik: „Karneval der Tiere" für Klavier/ Orchester. Sie ist die Vorlage für das gleichnamige Tanz-Literatur-Schau-Spiel, das Rolf Gildenast im Theaterzelt des MiR-Foyers uraufführte. Begeisterte Kinder und Eltern verfolgten die Parade und ließen sich in die Aktionen des Solisten einbinden.
Denn das ist die große Kunst des exzellenten Kleinkünstlers: Er geht auf das Publikum zu, bezieht Jung und Alt ins Geschehen ein, lässt sie - in diesem Fall - mitreimen und -texten. Die schwierigste Aufgabe galt der sportlichen Fitness: Wer macht die Rolle vorwärts - am langsamsten! So purzelten die Kleinen „gaaa-anz" ruhig über die Bühne.
Der Reiz von Musik und Thema liegt auf der Hand : Menschen gestalten Tiere. Der vielseitige, stets andere motivierende Gildenast greift eine solche Theaterchance intelligent auf. Elefant, Löwe, Fischschwarm, Stier, Schildkröte, Vögel u.a. bieten ihm vorzügliche Stichworte für unterhaltende, informierende, überraschende Szenen und Pointen. Der Tierwelt raubt er manch' Klischee, um aus dieser Aufklärung heraus eigene spielerische Akzente zu setzen.Die animalischen Begeg- nungen werden von der farbigen, klangmalenden Partitur umworben.
La-Ola-Wellen für Haydn und Beethoven
Kinder als Dichter in der Manege
In "Leonards Wunderland"ist fast alles möglich. Dort gibt es Löwen, die Vegetarier sind, Mücken, die Elefanten zur Strecke bringen und Katzen, die fliegen können. Wie man mit ein bisschen Phantasie tolle Abenteuer erleben kann, zeigte Rolf Gildenast den Kindern am Sonntag unter dem roten Theater- zelt.
Zusammen mit dem Ückendorfer Lyriker Heinz Stein feierte Gildenast am Sonntag die Premiere einer neuen Produktion der "Spielwerk'-Reihe. In alter schelmischer Manier nahm der ehemalige Tänzer des Ballett Schindowski die Kinder im Foyer des Musiktheaters auf eine Reise in phantasievolle Geschichten und Gedichte Heinz Steins, die er gemeinsam mit dem Dichter in Szene setzte.
Die Kinder wurden dabei selber zu den größten Helden. Sie verwandelten sich in Löwen oder in Apfelbäume, die sich sanft im Wind wiegen und am Ende sogar in die Hauptakteure aus Heinz Steins Zirkusgedicht. Hier durften sie gemeinsam mit Gildenast auf dem gefährlichen Hochseil tanzen, als Löwen durch Feuerreifen springen und sogar einen "Salto Mortale" wagen. Mit Möhren durften die Jungen und Mädchen die Instrumentalisten in einem Zirkusorchester imitieren. Gemeinsam mit den Kindern wirbelte Gildenast über die Bühne, tanzte, alberte und machte einen Spaß nach dem anderen.
"Applaus für die Kinder der Phantasie", forderte der Tänzer am Ende der Vorstellung vom Publikum. Die stolzen Eltern ließen sich nicht zweimal bitten und klatschten Beifall für den Mut, den ihre Sprösslinge in der Manege bewiesen hat- ten.Die Kinder lernten am Sonntag jedoch nicht nur, welche Möglichkeiten ihnen die eigene Phantasie bietet.Gildenast zeigte ihnen außerdem, dass in jedem von ihnen ein kleiner Dichter steckt. Weil er selbst die ganze Zeit in Reimen sprach, fanden die Kinder schnell Freude daran, eigene Reimwörter zu finden.Gemeinsam mit Heinz Stein dichteten sie so ihr ganz eigenes Gedicht. "Mit Worten kann ich mir eine Welt zaubern, ganz wie sie mir gefällt" - das war auch dem Publikum nach dem rund 75-minütigen Programm klar. (Buersche Zeitung/ Ruhrnachrichten vom 17.5.2004)
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Der Au-Weihnachtsmann
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Fröhliche Uuh-Uuh-Weihnacht ! Wer schon immer wissen wollte, wie Tiere Weihnachten verbringen, Rolf Gildenast gibt mit seinem bunten Programm Aufschluss
„Ob Tiere wirklich wissen, wann Weihnachten ist?", fragt Rolf Gildenast sein junges Publikum. „Nicht wirklich", vermutet die kleine Marie. Sie ist eines von rund 30 Kinderr die es sich im Vorführ- raum der Stadtteilbücherei Erle bequem gemacht haben. Doch mit ein wenig Fantasie ist alles möglich. Und so führte Gildenast zur Musik des „Karnevals der Tiere" seine Zuschauer mit Tanz und Gesang in eine weihnachtliche Tierwelt ein.
Menschliche Sorgen
Natürlich darf dabei der Löwe nicht fehlen. Der König der Tiere ist neben dem scharfen Gebiss vor allem für seine Faulheit bekannt. Während er in der Sonne liegt, kümmert sich die Löwenfrau um das Jagen. Doch irgendwann reicht es auch ihr und so muss sich der Stammhalter zum Fest mi Mikrowellenkost begnügen, während sich die Gattin beim Friseur das Fell bürsten lässt. Die Schildkröte hingegen hat ganz andere Sorgen. Sie kann sich einfach nicht für das richtige Weihnachtsgeschenk entscheiden. Für ein Geschöpf, das nicht gerade zu den Sprintern des Tierreichs gehört, kann das ein zeitraubendes Unterfangen sein.
Tierisch gute Show
Die Kinder nahmen aktiv am Programm teil. Ob Klatschen, Reimen oder Raten - das junge Publikum brachte sich begeistert ein. Besonders die verschiedenen Tiergeräusche ahmten die Kleinen eifrig nach und dichteten das berühmte Weihnachtslied in „We wish you a merry Uuh-Uuh-Uuh and happy new year" um.
Affenstark ! (Buerpott vom 18.12.2007)
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Leonards Wunderland Von Hähnen auf Kirchtür- men, Mücken und Elefan- ten, von Fantasiegestalten und vor allem von dem seltsamen Wesen mit Namen Mensch erzählt und liest der Autor Heinz Stein. Gildenast erweckt seine Geschi- chten, Reime und Gedanken zum Leben und bindet ‚seinen' Opa wie die Zuschauer in das 'große' Spiel mit ein. |
Der Au-Weihnachtsmann Der Weihnachtsmann schickt dieses Jahr seinen Sohn auf die große Reise, denn er muss das Bett hüten. Der hat zwar sein Notizbuch dabei, trotzdem geht eine Menge schief bis die Kinder von Australien bis Amerika, von Südafrika bis zum Nordkap wie gewohnt 'ihr' Fest feiern können. Happy Noёl ! |
Schwanensee Gemeisam mit der Solotänzerin Melania Belfiore erzählt und -tanzt Gildenast das bekannte Ballettmärchen zur Musik von Tschaikowsky rund um die verzauberte Prinzes- sin, den Prinzen Siegfried und den Zauberer Rotbart : Eine Geschichte mit viel Humor , mit Tanz auf der Spitze und einem roman- tischen Ende im Plansch- becken. |
Karneval der Tiere Der Löwenmann von Welt ist faul, Elefanten haben eine dünne Haut, der Esel ist zwar nicht dumm, aber störrisch... All dies Tierisch, allzu Menschliche gibt Rolf Gildenast in Tänzen zu eigenen Gedichten und der originellen Musik von Camille Saint-Saёns unter kräftiger Mithilfe der Kinder und Erwachsenen zum Besten. |
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Tiere feiern Weihnachten "Die Löwin in der Küche steht und schon den Zebrabraten brät." Paral- lelen zu den menschlichen Pendants durchaus nicht ausgeschlossen. Die Schild- kröte kann sich nicht für ein passendes Geschenk ent- scheiden... und Parallelen zum Programm 'Karneval der Tiere' sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Aber hier weihnachtet es eben mehr. |
Tgunat - die indianische Legende vom Lachs Ein Tanztheaterstück jen- seits jeglicher Winnetou- Mentalität mit viel Fach- wissen über das Leben der nordamerikanischen Indian- er, zwischen Mythik und der Gildenast eigenen Komik. In der Rolle von Shin'qo'klah, dem Sohn des Häuptlings, erzählt er von seiner dreijährigen Reise ins Reich der Lachse. |
Weihnacht 3008 Eine Zeitreise vom 25.12. 1009 v.Chr. bis in die ferne Zukunft - über die Jahre 0, 9, 309, 909, 1609, 1809 und 2009. Die Zeit der Wiederkehr des Lichts war und ist in vielerlei Hinsicht eine Besondere und für die Art und Weise dies zu feiern, gilt beileibe nicht "alle Jahre wieder…", sondern ist eine spannende Geschichte. |
Fußball is coming home Afrikanische Märchen, Tanz zu afrikanischer Musik sowie fiktive Übungs- einheiten der afrikanischen WM-Teilnehmer - den Ad- lern, Löwen, Wüsten- füchsen, den Elefanten, schwarzen Sternen und den 'Jungs, Jungs' aus Südafrika geben einen vielfältigen Einblick in den kulturellen Reichtum Afrikas. |
Auf den folgenden Seiten finden Sie
Überblick 1 - Überblick 2 Kontakt
Der Mondfänger - Pantomimische Geschichten
In 10 Tänzen um die Welt - Tanzstück
10 neue Tänze um die Welt - Noch ein Tanzstück
Das große Lalula - Gedichte für Kinder
Siegfried, der Drachentöter - Der Sage 1.Teil
Das große Fest der kleinen Kriemhild - 2.Teil
Vormittag eines Strolchs - Klassische Musik
Unterwegs im Haus - Eine Fantasiereise
Leonards Wunderland Der Au-Weihnachtsmann
Schwanensee Karneval der Tiere
Tgunat - Die indianische Legende vom Lachs
Weihnacht 3008 Fußball is coming home
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Im Angesicht der Nacht ...wird ein kleines Licht zur Macht
Unter diesem Motto berichtet Rolf Gildenast von den Festlichkeiten rund um die Zeit der Winter- sonnenwende und wie sich die Bräuche, auch die christlichen, im Laufe der Zeit verändert haben.
"Alle Jahre wieder kommt..." - zumindest seit ca.1870 der sogenannte Weihnachtsmann ins Haus, seit ca. 1170 das Wort 'wîhen naht' vor und seit 381 unter Kaiser Konstantin dem Großen der 25.12. als des Kindleins Geburtstag in Betracht.


Ganz so wissenschaftlich geht es bei dieser theatralen Zeitreise mit Rolf Gildenast allerdings nicht zu, aber spannend ist es schon zu erfahren, wie sich die Bräuche gene-
rell und für die Kinder speziell entwickelten : Gibt es schillern- de Geschenke oder schallende Schelte, stundenlange Gesän- ge auf Latein oder die neueste X-mas-Pop-CD ?
Aber unabhängig von der Art des Feierns stand stets das Licht im Vordergrund, die Zuversicht auf Wärme, Wachstum und bessere Zeiten symbolisierend.
Ob man dies lieber wie die Germanen beim Springen über's
Feuer, wie die Römer bei ausgelassenen (Weihnachts)-Brot-und-Spielen, bei Kerzen- schein oder Lichterkettenbaum sich wünscht oder heraufbeschwört, kann jeder für sich zusammen mit Rolf Gildenast ausprobieren... die Hirten erwärmten sich jedenfalls bei einem Tänzchen zu einem aramäischen Wiegenlied.
(Der Aktualität halber heißt das Programm natürlich in diesem Jahr 'Weihnacht 3009')
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Tausendsassa
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Besser machen geht nicht immer Rolf Gildenast erzählt von dem Häuptlingssohn, der als Tgunat sein indianisches Volk rettet. Uraufführung mit viel Fantasie, Poesie, Magie und Kult
Er will besser sein als andere. Besser springen, besser Bogen schießen, schwimmen, kämpfen, besser tanzen. Doch das gelingt nicht immer. Shin'qo'klah, der Sohn des Indianerhäuptlings, muss erkennen : Nur Ausdauer, Geduld, Zähigkeit garantieren Erfolg. Doch als er als Retter für sein Volk gebraucht wird, ist der Junge zur Stelle. Er wird zum Tgunat, zum Lachs.
Rolf Gildenast erzählt einen uralten Mythos von einem Jungen, der schon früh reif wird; von einem Vater, der beinahe sein Kind aus Hungersnot heraus getötet hätte; von dem Einssein von Natur und Mensch, das immer wieder - bis heute - gefährdet oder gestört werden kann.
„Tgunat - die indianische Legende vom Lachs" dokumentiert in Sprache, Spiel, Pantomime, Tanz und Musik das Über- leben eines Stammes, der dem Hunger ausgesetzt ist. Selbst die Bären, Hunde und die Wölfe leiden bittere Not. Doch Shin'qo'klah wird selber zum Lachs, der die Menschen rettet, weil der ewige Lebenskreislauf wieder harmonisiert wird.
Ein starkes Stück mit alter Magie und Poesie, das der Gelsenkirchener Tänzer, einst Solist im Ballett Schindowski, einstudiert hat. Er fühlt sich ein in eine fast untergegangene Kultur, in fremde Rituale, die scheinbar so brutal sein können - doch er federt sie vor und mit den Kindern durch Musik und kollektive Aktion wieder ab. Er macht den Hintergrund einer poetischen Sage um Trauer und Tod, um Hilfe und Überleben mit einfachen Mitteln deutlich.
Die Weisheit und Wahrheit der Indianer und ihres Existenzrhythmus greift er auf - die Kinder im Publikum gehen auf ihn ein, leiden und jubeln je nach Szene und Situation mit. Die Erwachsenen nimmt Gildenast mit in den großen Reichtum der wissenden Mythologie. Der Sohn wird gerettet, dieser rettet sein Volk, die Lachse kehren zurück : Eine Erzählung, die tief lotet. WAZ Gelsenkirchen vom 14.4.2008
Damals in Afrika
„Es ist nicht alles wahr, was ich erzähle, aber so geht meine Geschichte", sagt Rolf Gildenast. Auf ihm ruhen die Blicke von fast sechzig Kindern der Rungenbergschule. Ganz gespannt sind sie, weil sie die Premiere von „Fußball Is Coming Home" miterleben dürfen. Grundlage für das Stück zur Fußball-Weltmeisterschaft ist eine humorvolle These des Tänzers. „In Afrika gab es die ersten Men- schen. Also müsste es dort auch die ersten Fußballer gegeben haben und der Fußball käme mit der ersten WM in Afrika wieder nach Hause." Dass das nicht stimmt, weiß Rolf Gildenast selbst. Aber er bedient sich der afrikanischen Einstellung, es komme weniger auf den Wahrheitsgehalt einer Geschichte an, als auf deren Qualität.Und die ist im ganzen Stück hoch. Schon mit dem ersten Tanz zieht er die Kinder in seinen Bann, als er die Sinnbilder für die sechs an der WM teilnehmen- den afrikanischen Länder zu „The Lion Sleeps Tonight" tanzt. Für Nigeria zum Beispiel steht der „Superadler". Für die Elfenbeinküste die Elefanten und für Kamerun der unbezähmbare Löwe. Diese tierischen Charaktere stellt Gildenast dar - tänzerisch in einer Art Ausdruckstanz, mimisch mit pointierten Grimassen für jedes Tier. Auf Tanzeinlagen folgen Spiele und auch Geschichten. Drei afrikanische Märchen erzählt Gildenast. Zum Beispiel vom König der Tiere, dem Löwen, der für alle ein großes Fest gibt und am Abend Geschenke verteilt. Los geht es mit den Hörnern. Die hätten die Antilopen gerne. Und weil der Elefant die auch will und zu überschwänglich ist, rammt ihm der Löwe die Hörner kurzerhand ins Maul. „So hat der Elefant seine Stoßzähne bekommen." Elefant ist auch gleich das Stichwort für ein kleines Spielchen, den Elefantenfußball, für den sich schnell vier Freiwillige finden. Und die lassen sich danach sogar zu einem gemeinsamen Tanz mit Gildenast animieren. Völlig ungehemmt, schon der erste Erfolg des Stückes, und frei bewegen sich die Kleinen in der Kulisse von Gildenast. Und der hält durch schnelle Wechsel und humorvolles Tanztheater die Kinder stets bei Laune. „Zeigen, dass in Afrika viele Dinge anders sind", will Rolf Gildenast mit seinem neuen Stück. Er nutzt den Fußball, um den Kindern Kultur, Tanz und Musik nahe zu bringen. Sein Programm ist stimmig. Es lebt von seinem Unterhaltungswert auf der einen Seite und vom Bildungswert auf der anderen. Schade, dass es zeitlich limitiert ist, auf die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft beschränkt und nur noch ein paar Mal in der Stadt aufgeführt wird. WAZ Buer vom 3.6.2010
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